Posts mit dem Label Kosmetik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kosmetik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

09.07.2011

Leichte Nachtcreme


oder nahrhafte Tagescreme

Ergibt 50 g Creme, bestehend aus 30 % --> Fett und 70 % Wasser..

Und zwar eine Wasser-in-Öl-Emulsion (W/O) mit dem Emulgator Emulsan. Dabei handelt es sich um einen pflanzlichen Emulgator aus Pflanzenfett und Zucker. Sein Anteil sollte in der Fettphase bei 16-18 % und in dem fertigen Endprodukt bei 2-8 % liegen. Der Schmelzpunkt von Emulsan liegt bei knapp 70°C.

Zubereitung wie bei der  --> softige Tagescreme mit folgenden Zutaten:
  1. Fettphase herstellen aus 
    • 10 g Öl (60 g) wie z.B. Jojobaöl, 3,33 g Sheabutter (20 g) oder Kakaobutter und 3 g Emulsan (18 g) (entspricht 18 % in der Fettphase und 6 % in der fertigen Creme) geben. Gesamtmenge gerundet 17 g (100 g). 
    • Wer mag, gibt in die Fettphase noch ein paar Pellets Bienenwachs (Schmelzpunkt bei 65-70°C). Besonderes gut ist das für trockene Haut, da Bienenwachs einen wachsartigen Schutzfilm auf der Haut hinterlässt. Das Bienenwachs selbst hat aber keine fettende Wirkung.
    • Für die Wasserphase  33 g Wasser (200 g) oder entsprechende andere Flüssigkeit.

    Avocadocreme
    Unterstützt die Heilung der Haut und wirkt der Narbenbildung entgegen
    1. Fettphase: 60 g Avocadoöl, 20 g Sheabutter, 18 g Emulsan. Hiervon 20 g verwenden und den Rest für den Vorrat in den Kühlschrank stellen.
    2. Wasserphase: 40 g Wasser
    3. In der Abkühlphase Aloe Vera unter rühren.
    4. Zubereitung wie bei der softigen Tagescreme. 

    Auf dem Foto kommt die benötigte Menge der Fettphase aus dem Vorrat (= Angaben in Klammern) und ist deshalb eine feste homogene Masse.

    10.10.2010

    Quarkmaske


    Durch Quark, Honig und Öl wird die Haut beruhigt und genährt. Die Gurken spenden Feuchtigkeit und erfrischen und straffen sie indem die Poren zusammen gezogen werden.
    1. 50 g Salatgurke (bei Bioware mit Schale) in den Mixtopf geben und auf Stufe 4-5 feinstückig zerkleinern. Je feiner dies erfolgt desto besser lässt sich die Maske auftragen. Auf dem Foto ist sie noch fast zu grob.
    2. Etwas von dem Gurkenwasser abgießen, damit die Maske nicht verwässert, am Besten gleich trinken. 
    3. 100 g Quark, 1 EL Honig und 1 TL Olivenöl zugeben und 30 Sek./Stufe 2 vermischen.
    4. Gesicht und Hals reinigen.
    5. Die Quarkmaske auftragen.
    6. Wer mag, legt noch Salatgurkenscheiben oder die Innenseite von Gurkenschalen auf. 
    7. 20 Min. einwirken lassen 
    8. Mit warmem Wasser abspülen. 
    Naschen ist erlaubt :-)

    01.06.2010

    Öle und andere Fette

    Butter durch Öl ersetzen
    In Backwaren kann Butter durch Öl und Wasser ersetzt werden. Butter besteht ca. zu 80 % aus Fett und zu 20 % aus Wasser. Öl ist reines Fett.
    Beispiel:
    Statt 100 g Butter 80 g Öl und 20 g Wasser
    Statt 75 g Butter 60 g Öl und 15 g Wasser

    --> (braunes) Ghee

    --> Sahne steif schlagen

    Kakaobutter
    • --> Kakaobohnen bestehen zu 54 % aus  Kakaobutter. Wird beim Mahlen der Schmelzpunkt von 32-36°C erreicht, tritt aus der Kakaomasse die Kakaobutter als Öl aus und kann ausgepresst werden. Dieses Öl härtet im Kühlschrank in 1-2 Tagen zu weißer sehr harter Butter und wird vor allem bei der Herstellung von --> Schokolade verwendet.
    • Die nach dem Auspressen verbleibende sehr trockene Kakaomasse wird zu Kakaopulver gemahlen, der je nach Grad der Entölung noch etwa 10 bis 20 % Kakaobutter enthält. 
    • In der Kosmetik hat die Kakaobutter hautpflegende Eigenschaften. Sie zieht auch schnell in die Haut ein und macht sie weich.
    • Die Kakaobohnen können z.B. hier: http://www.veggiesdelight.de/ oder hier: http://www.keimling.de/.cms/naturkost_rohkost_versand/2-1 bezogen werden.
    Kokosöl (= ein Fruchtöl)
    • Kokosöl (= Kokosfett = Kokosbutter) wird durch das Auspressen des getrockneten Fleisches von reifen Kokosnüssen (= Kopra) gewonnen. 
    • Wird der Schmelzpunkt von ca. 25°C unterschritten, verfestigt sich das Öl. Bei 25°C ist es flüssig. 
    • Im Mund schmilzt es langsam, so dass wie beim Eiskonfekt ein kühlender Effekt entsteht. 
    • Es empfiehlt sich, nur kaltgepresstes Kokosöl zu verwenden.
    • Kokosöl ist universell einsetzbar, nicht nur zum Verzehr sondern auch zur Körperreinigung z.B. Abschminken und zur Körperpflege. 
    --> Schokokoskoscreme - Schokokugeln, --> Kokosmilch und Kokoscreme

    Nussöl
    • Haselnussöl
    • Walnussöl
    • Hanföl
    Mandelöl
    Kernöl
    • Sonnenblumenöl
    • Kürbiskernöl
    Saatöl
    • Sesamöl
    • Mohnöl, z.B. --> hier
    • Leinöl (Leinsamenöl), z.B. --> hier
    • Schwarzkümmelöl
    • Senföl
    Sheabutter
    • Wird aus der Nuss des Sheanussbaums in Zentralafrika gewonnen wird.
    • Schmelzpunkt bei 35-45°C. 
    • In der Kosmetik hautglättende Eigenschaften, besonders gut für trockene, empfindliche Haut. Heilende und desinfizierende Wirkung, auch wegen des natürlichen Anteils an Allantoin. Macht die Haut weich. Verleiht einer Creme eine sahnige Konsistenz. Pur auch sehr gut geeignet zur Pflege trockener Lippen und trockener Hautstellen.
    Carnaubawachs
    • Sehr hartes Wachs, von einer Palme in Südamerika.
    • Schmelzpunkt bei 82-86 °C.
    Ätherische Öle
    • Sind keine Öle im klassischen sind. Sie werden aus Pflanzen gewonnen und dieses Öl verflüchtigt sich mit der Zeit restlos. Es kann daher zur Verteilung des Duftes auf Textilien getropft werden ohne dass ein Fettfleck verbleibt.
    • 1 ml ätherisches Ölen entspricht 20 - 25 Tropfen. 2 Tropfen wiegen knapp über 1 g. 
    • In der Kosmetik auf 50 g Creme 5 bis maximal 10 Tropfen ätherisches Öl geben.
    • Die Öle verflüchtigen sich schnell bei höheren Temperaturen als ca. 30-35°C.
    • Das Öl stammt zu 100 % aus der angegebenen Pflanze, wenn es 100 % "naturrein" ist. Hier sind keine anderen Pflanzen beigemischt wie beim "natürlichen" Öl und es sind auch keine synthetischen Bestandteile enthalten wie beim "naturidentischen" Öl. Die naturreinen Öle sind essbar und können deshalb nicht nur in der Kosmetik und in Duftlampen verwendet werden sondern auch zur Aromatisierung von Speisen und Getränken wie hier bei den --> Pfefferminzkugeln. 
    • Teebaumöl klärt die Luft und wirkt desinfizierend, auch bei Hautunreinheiten.  
    • Lavendelöl: wirkt sehr gut bei Verbrennungen. Aus eigener schmerzhafter Erfahrung 03/2010 kann ich sagen, dass mir bei einer größeren Verbrennung folgendes geholfen hat:
      1. Die Brandverletzung sofort unter fließendem Wasser und  mit feuchten Umschlägen 15-20 Min. kühlen, nicht zu kalt wegen Erfrierungsgefahren, bis der Schmerz nachlässt, kaltes Wasser betäubt den Schmerz und verhindert ebenso wie Lavendelöl die Bildung von Brandblasen.  
      2. Eventuell eine Heil- und Wundsalbe dick auftragen und über Stunden einziehen lassen.
      3. Behandlung über Tage, mehrfach täglich, nur mit naturreinem ätherisches Lavendelöl, dieses unverdünnt auf die verbrannte Haut tupfen. Es sollte nicht oder nur wenig brennen. Lavendelöl ist eines der wenigen ätherischen Öle, das pur auf die Haut aufgebracht werden kann. Vorsicht aber in Augennähe. Es wirkt antiseptisch, beruhigt die Haut, fördert die Wundheilung und wirkt schmerzstillend. Gleichzeitig trocknet es die Haut und bereits entstandene Brandblasen aus. Die Haut heilt sichtbar. 
      4. Sobald die Haut nicht mehr nässt und anfängt zu spannen, mit der Pflege beginnen. Anfangs reines Kokosöl oder Aloe Vera.
      5. Dann weiter pflegen mit --> Ringelblumensalbe oder einer Creme wie der --> Avocadocreme mit Sheabutter (in der Abkühlphase kann noch gut Aloe Vera zugegeben werden). Hierdurch wird die Bildung neuer Hautzellen gefördert.
      6. Im Zweifel und vor allem bei einer sich anbahnenden Entzündung sofort zum Arzt gehen! 
    • Hier ist eine schöne Seite zu der Wirkung ätherischer Öle: http://www.aetherische-oele.net/   
    Öle in der Kosmetik
    • Aprikosenkern-, Avocado-, Distel-, Mandel-, Soja-, Traubenkern- und Sonnenblumenöl dicken erst nach einiger Zeit in der Creme an. 
    • Um die Oxidation – das Ranzigwerden – von Ölen zu verhindern, wird oft Vitamin E (= Tocopherol) zugegeben. Dies ist nicht erforderlich bei stabilen Ölen, also solchen, die hauptsächlich aus gesättigten Fettsäuren bestehen wie Avocado-, Erdnuss-, Jojoba-, Oliven-, Palm- und Kokosöl. Diese Öle können hoch erhitzt werden und werden im Kühlschrank fest. 
    • Die Unverseifbaren sind die Bestandteile aus Ölen/Fetten, sie sich beim Kochen mit alkalischen Substanzen (Natrium- oder Kaliumlauge) nicht in Seife verwandeln lassen. Sheabutter hat einen Anteil von 6 % und Avocadoöl von 2 %. Die Unverseifbaren machen die Haut weich und haben feuchtigkeitsbindende Eigenschaften. Sie eignen sich gut zur Nachbehandlung von Narben. 

    29.05.2010

    Softige Tagescreme



    Ergibt 50 g Creme, bestehend aus 25 % --> Fett und 75 % Wasser.

    Und zwar eine Öl-in-Wasser-Emulsion (O/W) mit dem Emulgator Tegomuls. Dabei handelt es sich um einen pflanzlichen Emulgator aus Palmöl. Sein Anteil sollte in der Fettphase bei 16-19 % und in dem fertigen Endprodukt bei 2-15 % liegen. Eine stabile Emulsion kann sich hier nur bei einem PH-Wert von 7 (= neutral) bilden, so dass Wirkstoffe aus dem saureren Bereich wie z.B. Aloe Vera nur in geringen Mengen zugeben werden sollten. Der Schmelzpunkt von Tegomuls liegt bei knapp 70°C.

    1. Zunächst eine Fettphase herstellen.
      • In ein kleines Schraubglas mit einem Fassungsvermögen von 150 ml 7,5 g Öl (60 g) wie z.B. Aprikosenkernöl, 2,5 g Sheabutter (20 g) oder Kakaobutter und 2,25 g Tegomuls (18 g) (entspricht 18,4 % in der Fettphase und 4,5 % in der fertigen Creme) geben. Gesamtmenge gerundet 12,5 g (100 g).
      • Diese Fettphase erhitzen bis alle Bestandteile geschmolzen sind, maximal aber auf 70°C. Dafür 500 ml Wasser in den Mixtopf füllen und den Gareinsatz einsetzen. Das Schraubglas offen in den Gareinsatz stellen, den Mixtopfdeckel aufsetzen und 10 Min./100°C/Stufe 1 ohne Messbecher einstellen. Durch die Deckelöffnung ein Thermometer in das Glas stellen und die Temperatur kontrollieren. Den Thermomix ausstellen, sobald knapp 70°C erreicht sind. Die Fettphase kann selbstverständlich auch auf dem Herd erhitzt werden und zwar entweder in einem feuerfesten Gefäß (Becherglas, Laborglas oder Topf) direkt auf der Herdplatte oder in einem Schraubglas im Wasserbad.  
    2. Parallel dazu die Wasserphase herstellen.
      • Dafür auf dem Herd 37,5 g Wasser (300 g) aufkochen und auf 70°C oder weniger abkühlen lassen oder bereits abgekochtes Wasser in einem zweiten Gefäß gleichzeitig mit der Fettphase im Gareinsatz erhitzen.
      • Es kann auch gut ein Kräutersud, z.B. aus Kamille verwendet werden. Dafür einen hochkonzentrierten Tee aus den entsprechenden Kräutern kochen, abseihen und auf 70°C oder weniger abkühlen lassen. Statt der Kräuter können auch Blüten wie Rosen- und Lavendelblüten oder Früchte/Schalen aufgegossen werden.
      • Ebenso kann fertig gekauftes Rosen- oder Organgenwasser verwendet werden. 
      • Für eine Lotion die Wassermenge erhöhen. 
    3. Zur Fertigstellung der Creme die Wasserphase in die Fettphase geben, das Glas verschließen und solange schütteln bis eine gleichmäßige Emulsion entstanden ist. Einfacher und schneller geht es, wenn mit einem elektrischen Mixer gerührt wird. Eine größere Menge habe ich auch schon im Thermomix zubereitet.
    4. Sobald die Creme handwarm ist (ca. 30°C) können 5 Tr. --> ätherisches Öl  wie z.B. 5 Tr. Geranium oder 3 Tr. Rosmarin und 2 Tr. Lemongras zugegeben werden. Auch 1-2 Tropfen Anis gegeben ein gutes Hautgefühl. 
    5. Weiter schütteln / rühren. 
    6. Die Creme im Kühlschrank aufbewahren, sie dickt je nach den verwendeten Zutaten noch in bis zu zwei Tagen nach. 
    7. Innerhalb von 1-2 Wochen verbrauchen. Die benötigte Menge immer nur mit einem sauberen Spatel / Löffel entnehmen, damit keine Keime hinein gelangen.
    8. Wer die Creme öfters rührt, kann auf Vorrat eine größere Menge der Fettphase (= Angaben in Klammern) herstellen. Diese ist im Kühlschrank bis zu einem Jahr haltbar. Wird dann Creme benötigt, wird die erforderliche Menge der Fettphase vom Vorrat abgenommen, geschmolzen und mit der frisch hergestellten Wasserphase vermischt. Ein Foto gibt es hierzu bei der --> Nachtcreme.
    9. Für eine getönte Creme auf 30-50 g Creme 1-3 g Pigmentpaste zu der Fettphase geben, für Make-up 5-7 g Pigmentpaste.
    10. Bezugsquellen für die Zutaten sind z.B.: http://www.jean-puetz-produkte.de/shopdev/ (Hobbythek), http://www.spinnrad.de/. 

    Ringelblumensalbe


    Pflegt und heilt die Haut.
    1. 200 g --> Olivenöl und 20 g Ringelblumenblüten getrocknet (kaufe ich in der Apotheke)  20 Min./70°C/Linkslauf/Stufe 1 erwärmen. 
    2. Umfüllen und einige Stunden bei Zimmertemperatur durchziehen lassen.
    3. Das Öl abfiltern. Hierfür am besten die Öl-Blüten-Mischung über Nacht in einem feinen Sieb, z.B. im einem Frischkäsebereiter, abtropfen lassen, denn dann bleibt fast das gesamte Öl erhalten. Wird es nur abgefiltert und die Blüten ausgedrückt, ergibt sich ein Ölverlust von ca. 50 g.
    4. Durch Zugabe von Olivenöl wieder auf 200 g auffüllen. 
    5. 40 g Bienenwachs zugeben. 
    6. Im Mixtopf 7 Min./70°C/Stufe 1 erwärmen, so dass das Wachs geschmolzen ist, dann in ein Schraubglas umfüllen.
    7. Die benötigte Menge an Salbe immer nur mit einem sauberen Spatel / Löffel entnehmen. 
    8. Im Kühlschrank hält sie sich dann ca. 1 Jahr.
    Die Ringelbumensalbe kann auch als --> Salbengrundlage verwendet werden.

    Sie ist recht fest und lässt sich so gut einmassieren. Wer sie weicher möchte, reduziert die Menge an Bienenwachs auf 20-30 g.

    Erkältungsbalsam

    1. 500 ml Wasser in den Mixtopf geben und den Gareinsatz einsetzen.
    2. 50 g --> Salbengrundlage neutral in ein Schraubglas füllen. 
    3. Das Glas offen in den Gareinsatz stellen und 6 Min./100°C/Stufe 2 ohne Messbecher erhitzen. Sobald knapp 1/3 der Salbengrundlage geschmolzen ist, den TM ausschalten und den Rest ohne Temperatur schmelzen lassen. Oder die Temperatur durch das Deckelloch mit einem Thermometer kontrollieren. Heißer als 70°C sollte die Öl-Wachs-Mischung nicht werden.
    4. Sobald die Salbe handwarm ist (ca. 30°C), 50 Tropfen --> ätherisches Öl (oder mehr, bis zur doppelten Menge) zugeben und vermischen. Und zwar:
      • 25 Tropfen ätherisches Öl Eukalyptus, 
      • 15 Tropfen ätherisches Öl aus der Gruppe Fichtennadel, Latschenkiefer, Pfefferminz, Cajeput und 
      • 10 Tropfen ätherisches Öl aus der Gruppe Thymian, Rosmarin, Lavendel, Salbei
    5. Das Glas verschließen und in den Kühlschrank stellen. 
    6. Die benötigte Menge an Balsam immer mit einem sauberen Spatel oder Löffel entnehmen. Im Kühlschrank hält er sich dann ca. 1 Jahr.

    Badeöle

    Für ein Vollbad 5-10 Tr. --> ätherisches Öl in 1 EL Sahne geben und in den Wasserstrahl laufen lassen.
    • Entspannendes Bad: 5 Tr. Lavendelöl und 5 Tr. Orangenöl
    • Erfrischendes Bad: 5 Tr. Zitronenöl, 5 Tr. Rosmarinöl

    Salbengrundlage neutral



    Salben enthalten im Gegensatz zu Cremes keinen oder nur einen sehr geringen Wasseranteil. Zum  --> Balsam werden sie durch das Hinzufügen von Wirkstoffen. Als Salbengrundlage kann auch die --> Ringelblumensalbe verwendet werden.
    1. 200 g --> Olivenöl und 40 g Bienenwachs in den Mixtopf geben und 7 Min./70°C/Stufe 1 erwärmen, zumindest aber solange bis das Wachs geschmolzen ist. 
    2. In ein Schraubglas umfüllen, verschließen und in den Kühlschrank stellen.
    3. Die benötigte Menge an Salbengrundlage immer mit einem sauberen Spatel oder Löffel entnehmen. 
    4. Im Kühlschrank hält sie sich dann ca. 1 Jahr.

    Badebomben




    Sie werden als Badezusatz ins Badewasser gegeben und lösen sich sprudelnd auf. Pro Vollbad wird eine Badebombe benötigt.

    Die sprudelnde Wirkung wird durch das Natron und die Zitronensäure erzeugt und die pflegende Wirkung durch das verwendete --> Öl. Die Stärke hält die Kugel zusammen und durch die emulgierende Wirkung des Milchpulvers bzw. des Sojalecithin-Granulates setzt sich das Öl nicht am Badewannenrand ab.

    Für 4 Stück:
    1. 100 g Natron (erhältlich z.B. in Reformhäusern, in kleinen Mengen auch im Supermarkt bei den Backwaren), 50 g Zitronensäure (= ein Pulver, in Lebensmittelqualität, erhältlich z.B. in Apotheken, in kleinen Mengen auch im Supermarkt bei den Backwaren), 25 g Speisestärke, 30 g Kokosöl (oder ein anderes Öl wie Jojobaöl oder auch Sheabutter- / Kakaobutter), 20 g Milchpulver (oder 10 g Sojalecithin-Granulat) und evtl. Lebensmittelfarbe in den Mixtopf geben und auf ca. 30 Sek./Stufe 4 vermischen. Es entsteht eine sandige Masse.
    2. 4 Kegel formen:
      •  Dafür jeweils ¼ der Masse in eine Ecke einer Plastiktüte geben und fest zusammen drücken. 
      • Je nach Konsistenz (evtl. noch etwas Öl zugeben), lässt sich die Massen auch gut in Formen, wie z.B. in Eiswürfelbehälter drücken und so anderes formen. 
    3. Die Kegel aus der Tüte nehmen und 1-2 Tage bei Raumtemperatur langsam trocken lassen (im Dörri zerfallen sie). 
    4. Dann mit je 3-10 Tr. --> ätherischen Öl beträufeln.
    5. In luftdichten Gefäßen aufbewahren, damit keine Feuchtigkeit angezogen wird. Sie können aber auch gleich in Cellophan verpackt und so aufbewahrt werden.