20.08.2010

Auberginen gefüllt mit Champignons


Für 2 Personen
  1. 75 g Parmesan in den Mixtopf geben und auf Stufe 8 zerkleinern, wenn zum Überbacken kein Scheibenkäse wie Raclette verwendet wird. 
  2. 1 Auberginen mit einem Gewicht von ca. 500 g längs halbieren und so aushöhlen, dass ringsum noch gut ein 1 cm breiter Rand übrig bleibt. 
  3. 3 EL Öl in die Pfanne geben und erhitzen. 
  4. 100 g Zwiebel und 2 Knoblauchzehen, jeweils grob gehackt, zugeben und anbraten. 
  5. 250 g Champignons,  in nicht zu dünne Scheiben geschnitten, 1 EL Tomatenmark und das klein gewürfelte heraus gekratzte Auberginenfleisch zugeben und in 5-10 Min. bissfest braten. 
  6. Würzen mit 1 TL Salz, 1 Gemüsebrühpulver, 0,5 TL Pfeffer aus der Mühle. 
  7. Zum Schluss gehackte Petersilie oder 1 EL getrocknete italienische Kräuter zugeben.
  8. Eine Auflaufform ausbuttern. 
  9. Die Auberginenhälften hinein geben und mit der Champignonmasse füllen. 
  10. Die restliche Füllung um die Auberginenhälften herum verteilen und 150 g Wasser dazu geben. 
  11. Mit dem Käse bestreuen. 
  12. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze 45 Min. backen.
Dazu Baguette und ein Salat oder ,wie auf dem Foto,  Maiskolben, im Varoma gegart.

--> Auberginen-Cordon bleu mit Currysauce
--> Lasagne mit Auberginen
--> Moussaka (Auberginen im Backofen oder Kontaktgrill vorbereiten)
--> Ajvar (Auberginen im Backofen vorbereiten oder abflemmen)
--> Baba Ghanoush
--> Auberginen in Ajvar-Sauce
--> Auberginencurry mit Erdnusssauce
--> Auberginenröllchen
--> Auberginen vegan paniert (Kichererbsen)
--> Nudeln mit Auberginen
--> Auberginenspeck
--> Gebackene Aubergine

Gefüllte Paprikaschoten mit Paprikasauce


  1. 4 Paprikaschoten waschen, oben einen Deckel abschneiden. Das Samengehäuse entfernen.
  2. Eine Füllung nach Wahl zubereiten. 
    • Dafür zum Beispiel eine --> Sojabolognese kochen und gleich 100 g Risottoreis (auf dem Foto nur 75 g, deshalb war die Füllung noch sehr weich) mitgaren und abschmecken. Evtl. etwas Wasser von der Bolognese zurückbehalten und dieses später bei Bedarf nachgießen. 
    • Es kann aber auch jedes beliebige Getreide wie z.B. 200 g Hirse oder Amaranth mit Wasser gar gekocht, gewürzt und dann als Füllung verwendet werden, dann nach Geschmack noch Käse oder Ei unterziehen. Gut geeignet ist auch die Masse der --> Grünkernbratlinge
  3. Die Füllung in die Paprikaschoten geben, ein Stück Mozzarella oder geriebenen Hartkäse obendrauf legen, dann die  Deckel.
  4.  Die gefüllten Paprikaschoten in den Varoma setzen.
  5. Für die Paprikasauce in den Mixtopf  750 g Wasser, 1 Paprikaschote (rot, geputzt 175 g) in Stücken, 2 TL Tomatenmark, 0,5 TL Salz, 1 TL Gemüsebrühpulver, 1 EL Paprikapulver und 1 TL --> Johannisbrotkernmehl oder ein anderes Bindemittel geben.
  6. Den Varoma aufsetzen und 25-30 Min./Varoma/Stufe 2 garen.
  7. Zum Schluss die Sauce pürieren und 50-100 g Frischkäse unterrühren. 
Wer die Paprikasauce ohne Thermomix (bzw. ohne Varoma) zubereiten möchte, gibt 1 Paprikaschote (rot, geputzt 175 g) in Stücken, 2 TL Tomatenmark, 0,5 TL Salz, 1 TL Gemüsebrühpulver, 1 EL Paprikapulver und 1 TL --> Johannisbrotkernmehl oder ein anderes Bindemittel in kleinen Kochtopf, gibt Wasser zu und kocht das Ganze in ca. 10 Minuten gar, dann wird püriert und zum Schluss 50-100 g Frischkäse oder Creme fraiche untergerührt.

Sojabolognese

  1. In den Mixtopf geben und 5 Sek./Stufe 5 zerkleinern und dann 3 Min./Varoma/Stufe 1 dünsten: 
    • 20 g Öl
    • 100 g Zwiebel
    • 2 Knoblauchzehen
  2. 50 g Karotten zugeben und 5 Sek./Stufe 5 zerkleinern. 
  3. Zugeben und 20 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 2 ohne Messbecher einkochen. Dabei das Deckelloch als Spritzschutz mit dem Gareinsatz abdecken:
    • 500 g passierte Tomaten (1 Tetrapack). Stattdessen kann 100 g Tomatenmark (0,5 Tube) und 350 g Wasser verwendet werden. Oder Ajvar für eine tomatenfreie Variante.
    • 1 guter EL Oregano oder italienische Kräuter, getrocknet
    • 1 TL Salz
    • 1 TL Gemüsebrühpulver
    • 0,5 TL Zucker
    • 0,5 TL Pfeffer a.d.M.
    • 1 EL Paprikapulver
    • Chili 
    • Currypulver nach Geschmack
    • 30 g roter Balsamico-Essig, alternativ Sojasauce
  4. Zugeben und  20 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 2 ohne Messbecher einkochen. Dabei das Deckelloch als Spritzschutz mit dem Gareinsatz abdecken:
    • 50 g Sojaschnetzel fein (nicht voreinweichen, hier von Alnatura, ergibt gekocht etwa 150 g). Geht natürlich auch mit --> Seitanhack statt mit Sojaschnetzeln. Oder einem anderen getrockneten Veggie-Hack wie z.B. aus Erbse und Jackfruit.
    • 100 g Wasser. 
  5. Im Mixtopf kann die doppelte Menge zubereitet werden, dann die Kochzeit um 5 Min. verlängern.
  6. Die Sauce dickt noch nach. 
Es ergibt sich ca. 700 g Sauce, bei Verwendung von Tomatenmark etwas weniger. Sie kann, mit 100 g weniger Wasser gekocht, gut zum Füllen von Gemüse, wie z.B. von Paprikaschoten oder von Zucchinischiffchen, verwendet werden. 

Für eine Pizzasauce die Sojaschnetzel und 100 g Wasser weg lassen.

18.08.2010

Paprika-Chili-Paste


Wegen der scharfen Dämpfe möglichst im Freien kochen. Vorsicht bei Kleinkindern und Tieren.

Die Schärfe hängt von der verwendeten Chilisorte ab, --> klick hier.
  1. 300 g rote Paprika, 3 Knoblauchzehen, Chilis (Art und Menge nach Geschmack, z.B. für viel Schärfe 4 Habaneros mit Kernen), 35 g Ingwer  (klein gewürfelt), 100 g getrocknete Feigen oder Aprikosen, 1 TL Salz, 0,5 TL Pfefferkörner 30 Sek./Stufe 10 pürieren. 
  2. 150 g Reisessig (oder Branntweinessig) zugeben und 20 Min./Varoma/Stufe 3 ohne Messbecher einkochen, dabei den Gareinsatz als Spritzschutz auf das Deckelloch setzen.
  3. Für den Vorrat sofort in vorbereitete Schraubgläser abfüllen.  

17.08.2010

Schaumomelett


  1. 4 Eiweiße --> steif schlagen.
    • Dann 1 Min./Stufe 3,5 einstellen und die 4 Eigelbe langsam durch die Deckelöffnung zum Eischnee geben und unter rühren. Wird ein süßes Omelett zubereitet, außerdem evtl. noch 2 TL Zucker zugeben.
    • In einer Pfanne Butter schmelzen lassen, dann den Teig hinein geben, die Pfanne abdecken (ich nehme einen Hohlraumdeckel) und das Omelett 15-20 Min. auf kleiner Hitze (Herdstufe 1 bei vorhandenen 3 Stufen) stocken lassen. Die Oberfläche des Omeletts ist dann schaumig-trocken und an sich kann es so schon gegessen werden. Ich wende es aber vorsichtig über einen Teller und brate es auf der anderen Seite noch 1-2 Min. an.
    • Das Omlette kann süß (Früchte mit Quark / Sahne, Schokocreme....) oder herzhaft (Pilze, Spargel....) gefüllt werden. Dafür separat eine Füllung (auch nur Obst wie auf dem Foto) zubereiten.
    • Dann das Omelett zur Hälfte aus der Pfanne auf den Teller gleiten lassen, die Füllung darauf geben und die andere Hälfte darüber klappen. Den Teller vorwärmen, dann fällt das Omelett nicht zusammen. 

    16.08.2010

    Grünkernbraten mit Okara

    Okara fällt bei der Herstellung von --> Sojamilch an.
    1. 20 g Leinsamen, 1 TL Pfefferkörner, 1 TL gelbe Senfkörner in den Mixtopf geben auf Stufe 10 fein mahlen.
    2. 120 g Zwiebel zugeben und 3 Sek./Stufe 5 zerkleinern.
    3. 100 g Grünkern zugeben und 10 Sek./Stufe 8 schroten.
    4. 150 g Okara, 1 TL Paprikapulver, Chilipulver, 0,5 TL Salz, 1 EL Majoran, 1 EL Olivenöl, 0,5 TL Gemüsebrühpulver und ca. 100 g Wasser oder --> Sojamilch zugeben und 30 Sek./Stufe 4 zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. 
    5. In eine gefettete rechteckige Backform füllen und 3 Std. oder länger ruhen  lassen.
    6. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 45 Min. backen.
    Quelle bzw. in Anlehnung an: Chefkoch, Grünkernbraten

    Auf dem Foto mit --> Cashewsauce und  --> Maiskolben, im Varoma gegart.

    15.08.2010

    Maße

    • 1 Prise =  Menge, die zwischen Damen und Zeigefinger passt = 0,6 ml
    • 1 Msp. = 2-3 Prisen
    • 1 TL = 5 ml
    • 1 EL = 15 ml
    • 1 MB (Messbecher) = 100 ml
    • 1 EL Butter = 10 g
    • 1 EL Sahne = 15 g
    • 1 EL Öl = 12,5 g
    • 1 EL Essig = 15 g
    • 1 EL Mehl = 10 g
    • 1 TL Salz = 5 g
    • 1 EL Honig = 20 g
    • 1 TL Zucker = 5 g
    • 1 EL Zucker = 10 g
    • Saft von 1 Zitrone = ca. 30 ml, bei einer großen Zitrone 60 ml
    • 1 Pck. Vanillezucker = 8 g 
    • 1 Würfel Hefe = 42 g 
    • 1 Pck. Trockenhefe entspricht 25 Gramm frischer Hefe
    • 1 Cup = 240 ml
    • 1 EL French-Press Kaffee = 6 g,  pro 250 g Wasser 12-16 g Pulver. Wasser aufkochen, 20 Sek. abkühlen lassen, Kaffeepulver übergießen, 4 Min. ziehen lassen, Stempel langsam herunterdrücken. Für French-Press nur grob gemahlenen Kaffee verwenden (im TM: 100 g Bohnen 30 Sek./Stufe 9, 250 g Bohnen 40 Sek./Stufe 9). 
    • --> Backpulver
    • --> Eier
    • --> Bindemittel

    Cashewsauce, vegan


    Zu herzhaften Gerichten
    1. 20 g Sonnenblumenöl, 100 g Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe und optional gut 10 g Ingwer (klein gewürfelt) in den Mixtopf geben und erst 3 Sek./Stufe 5 zerkleinern, dann 2 Min./Varoma/Stufe 1 dünsten.
    2. 100 g Cashewkerne zugeben und  5 Sek./Stufe 10 pürieren.
    3. Die Masse vom Topfrand nach unten schieben.
    4. 150 g --> Sojamilch (oder nicht vegan mit Kuhmilch), 10 g Zitronensaft, 1 TL Agavendicksaft, 1 TL Salz, 0,25 TL weißen Pfeffer aus der Mühle zugeben und 1 Min./Stufe 10 pürieren. 
    5. Die Cashew-Sauce kann, muss aber nicht erhitzt werden. Bei Bedarf verdünnen.

    14.08.2010

    Streusel-Blechkuchen mit Obstpudding


    1. Einen --> Mürbeteig aus 250 g Vollkorn (Weizen oder Dinkel, auf dem Foto noch aus Weizen), herstellen. In den Boden muss kein Zucker. 
    2. Eine runde 32er Backform mit Butter einbuttern und mit dem Teig auslegen, dabei einen Rand von 2,5 cm hoch ziehen. Kühl stellen.
    3. Für die Streusel:
      • 100 g  Weizen oder Dinkel 1,5 Min./Stufe 10 mahlen.
      • 100 g Nüsse oder Mandeln zugeben und nochmals 5 Sek./Stufe 10 mahlen.
      • 100 g Zucker (kann gut auf 80 g reduziert werden)
      • 100 g Butter
      • 1 Msp. Zimt oder Vanillemark 
      • zugeben und 10 Sek./Stufe 6 zu Streuseln verarbeiten.
      • Umfüllen und kühl stellen.
    4. Für den Obstpudding:
      • 450 g Apfelsaft
      • 40 g Maisstärke oder 1 Päck. Vanillepuddingpulver
      • 40 g Zucker (kann gut auf 20 g reduziert werden)
      • 1 Msp. Vanillemark
      • 20 g Zitronensaft 
      • in den Mixtopf geben und 8 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 3 kochen. 
      • Den Pudding umfüllen und etwas abkühlen lassen.
    5. Die Obstmasse fertigstellen:
      • 500 g Äpfel in Vierteln in den Mixtopf geben und ca. 4 Sek./Stufe 4 stückig zerkleinern. 
      • Den Pudding zugeben und 10 Sek./Linkslauf/Stufe 3 vermischen.
      • Die Masse auf dem Kuchenboden verteilen.
    6. Die Streusel aus der Kühlung nehmen und so auf der Obstmasse verteilen, dass fast eine geschlossene Fläche entsteht.
    7. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze 35 Min. backen.
    8. Den Apfelkuchen vor dem Anschneiden in der Form auskühlen und einige Stunden fest werden lassen. 
    9. Er kann sehr gut am Tag vor dem Verzehr zubereitet werden und bleibt lange frisch und saftig.

    Risotto

    Für 2 Personen
    1. 100 g Parmesan (die Menge kann auch reduziert werden) auf Stufe 8 fein zerkleinern, umfüllen und den Mixtopf säubern. 
    2. 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe und 30 g Öl in den Mixtopf geben und 5 Sek./Stufe 5 zerkleinern.
    3. 3 Min./Varoma/Stufe 1 dünsten.
    4. 250 g Risottoreis (Arborio Reis) zugeben und 3 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 1 dünsten.
    5. 650 g Gemüsebrühe, 100 ml Weißwein, 1 TL Salz, 0,5 Pfeffer a.d.M. und Muskat a.d.M. zugeben und 24 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 1 (22 Min. bei halber Menge) ohne Messbecher kochen. Das fertige Risotto sollte weich und cremig sein, aber noch Biss haben.
    6. 3 Min. vor Ende der Garzeit 20 g Butter und den Parmesan durch die Deckelöffnung zugeben. 
    Besonders gut schmeckt dieses Risotto mit etwas Safran oder mit frischem Salbei. Die Safranfäden mit dem Mörser zerstoßen, mit 1 EL heißem Wasser auflösen und am Ende der Garzeit unterrühren. Die Salbeiblätter werden nach Zerkleinern der Zwiebeln zugegeben, dann auf Stufe 8 zerkleinert und zusammen mit der Zwiebeln angedünstet.

    --> Risotto mit grünem Spargel und Bärlauch
    --> Erbsen-Risotto.

    Erbsenrisotto

      Für 2 - 3 Personen
      1. Für das Erbsen-Risotto das Risotto ---> nach diesem Rezept zubereiten.
      2. Dabei 5 Min. vor Ende der Garzeit noch 300 g gefrorene Erbsen durch die Deckelöffnung zugeben und auf Linkslauf/Stufe 2-3 kurz unter rühren.
      3. Gut schmeckt das Erbsenrisotto auch mit zusätzlich gemahlenem Rosmarin und etwas Senf (Foto rechts).

      13.08.2010

      Frühstückskuchen



      Der Kuchen ist nicht so süß ist und schmeckt auch mit einem Aufstrich lecker.
      1. 80 g Nüsse (oder Mandeln) im Mixtopf auf Stufe 5 grob zerkleinern und umfüllen.  
      2. 250 g Dinkel (oder Weizen oder Kamut) 1,5 Min./Stufe 10 fein mahlen. 
      3. 250 g Dinkel (oder Weizen oder Kamut) zugeben und noch mal 1,5 Min./Stufe 10 fein mahlen.  
      4. 1 Pck. Weinsteinbackpulver, 150 g Zucker, Vanille, 500 g Buttermilch, 4 Eier, 1 Pr. Salz zugeben und 45 Sek./Stufe 4 zu einem glatten Teig verrühren. 
      5. 100 g Rosinen (oder andere klein geschnittene Trockenfrüchte oder Zitronat und Orangeat) und die Nüsse zugeben und 30 Sek./Linkslauf/Stufe 3 unterrühren. 
      6. Den Teig in eine gebutterte Kranzform füllen, 30 Min. quellen lassen, dann im vorgeheizten Backofen ca. 45 Min. bei 180°C Ober-/Unterhitze backen.
      Die Buttermilch kann durch 250 g Butter, 4 EL Sahne und 4 EL Wasser ersetzt werden.

      12.08.2010

      Kürbisspätzle

      1. 300 g Weizen (oder Dinkel) 2 Min./Stufe 10 fein mahlen und umfüllen. Den Topf ausspülen.
      2. 300 g Hokkaido-Kürbis in Stücken, 10 g Olivenöl, 1 TL Salz und 0,5 TL Curry in den Mixtopf geben und 10 Sek./Stufe 4 stückig zerkleinern. 
      3. Die Gemüsemasse 8 Min./Varoma/Stufe 3 ohne Messbecher dünsten. 
      4. Dann 10 Sek./Stufe 4 pürieren und abkühlen lassen.
      5. Das Mehl und 3 Eier zugeben und 3 Min./Teigstufe zu einem zähfließenden Teig verarbeiten.
      6. 30 Min. quellen lassen.
      7. Evtl. noch etwas Milch zugeben.
      8. Dann weiter wie beim --> Spätzlerezept.
      Zu den Spätzle passt gut --> Salbeibutter und Salat. Aber auch Pilze und --> Pesto.

      --> Spätzle

      Käsespätzle



      Für 4-5 Personen.
      1. Spätzle aus 500 g Mehl nach --> diesem Rezept zubereiten. 
      2. 200 g Hartkäse (z.B. Emmentaler und/oder Bergkäse) auf Stufe 10 fein zerkleinern.
      3. In einer Auflaufform abwechselnd die Spätzle und den Käse schichten, die letzte Schicht ist Käse.  
      4. 100 g Sahne, 100 g Milch, 1 TL Salz, 0,5 TL Gemüsebrühpulver, 0,25 TL Pfeffer a.d.M. und 0,25 TL Muskat in den Mixtopf geben, 5 Sek./Stufe 3 vermischen und über die Spätzle gießen.
      5. In einer Pfanne  200 g Zwiebeln  in Ringen in Öl bräunen. Oder die Zwiebeln im Thermomix 6 Sek./Stufe 5 zerkleinern und dann mit 40 g Öl 5 Min./Varoma/Stufe 1 dünsten. 
      6. Die Zwiebeln über die Spätzle geben.
      7. Im vorgeheizten Backofen 20 Min. bei 180°C Ober-/Unterhitze überbacken.  
      Ich pfeffere die Käsespätzle gut und esse dazu gerne --> Apfelmus, aber das ist nicht jedermanns Geschmack.

      --> Spätzle

      Spinatspätzle


      1. 150 g gefrorene Spinatnuggets und 350 g Mehl auf Stufe 10 fein zerkleinern. 
      2. 3 Eier, 1 TL Salz und 1 Msp. Muskat zugeben und ca. 5 Min./Stufe 4 zu einem zähfließenden Teig verarbeiten. 
      3. Evtl. noch einen Schuss Milch zugeben. 
      4. Dann weiter wie beim Rezept --> Spätzle.

      Spätzle

      und Knöpfle
      1. 500 g Weizen- oder Dinkelmehl in den Mixtopf geben. Sofern kein Auszugsmehl verwendet wird, zunächst bis zu 250 g Getreide 2 Min./Stufe 10 mahlen, dann bis zu weiteren 250 g Getreide zugeben und nochmals 2 Min./Stufe 10 mahlen.
      2. Für Bärlauchspätzle jetzt 150 g Bärlauch zugeben und 5-10 Sek./Stufe 10 zerkleinern. So lassen sich auch Spätzle mit allen anderen Kräutern herstellen, z.B. mit Petersilie. 
      3. 5 Eier (= 250 g Vollei), 200 g Wasser (oder Mineralwasser oder Milch) und 1 TL Salz zugeben und 2,5 Min./Teigstufe oder auf Stufe 5 zu einem glatten zähfließenden Teig verarbeiten. Bei handgeschabten Spätzle muss der Teig etwas flüssiger gehalten werden, hier kommen normalerweise auf 100 g Weißmehl 1 Ei (= 50 g ohne Schale) und 50 g Wasser. Bei 500 g Mehl sind das dann 250 g Wasser. Der Teig muss Blasen werfen und zäh vom Löffel reißen.
      4. 30 Min. oder länger quellen lassen.
      5. Evtl. noch etwas Flüssigkeit zugeben. 
      6. Den Teig mit einer Spätzleform in kochendes Salzwasser drücken, hobeln oder vom Brett schaben. 
      7. Die Spätzle sind gar, wenn sie an die Oberfläche kommen. 
      8. Einmal kurz aufkochen lassen, dann mit einem Sieb herausheben und abtropfen lassen.
      9. Entweder sofort anrichten. 
      10. Ansonsten sofort in einer Schüssel mit kaltem Wasser abschrecken oder auf einem Backblech verteilen und so abkühlen lassen und später verwenden.
      11. Nach Wunsch in geschmolzener Butter schwenken. Oder in geschmelzten Zwiebeln, bestreut mit gehackter Petersilie.

      10.08.2010

      Artischocken

      1. Die Artischocken abspülen, dabei die Blätter etwas auseinander ziehen, dann die Stielenden abschneiden. Wenn die Artischocken für den Varoma bzw. für den Kochtopf zu groß sein sollten, dann die Stiele ganz abschneiden und die Blattspitzen kürzen. 
      2. Im Thermomix 1 Liter Wasser in den Mixtopf geben. Den Varoma aufsetzen. Die Artischocken in den Varoma legen und je nach Größe 30-60 Min./Varoma/Stufe 2 garen. Die Artischocken können natürlich auch auf dem Herd in Wasser gekocht werden.  Sie sind gar, wenn sich die Blätter ohne großen Widerstand aus der Frucht ziehen lassen.
      3. Zum Verzehr:
        • Zunächst von jeder Artischocke die äußere Blattreihe entfernen. 
        • Dann die Blätter von außen nach innen abzupfen, das untere Ende von jedem Blatt in Sauce dippen und das Fruchtfleisch mit den Zähnen abziehen (zutzeln). 
        • Die kleinen Blätter rund um das Herz können (fast) ganz gegessen werden. 
        • Dann das Heu vom Artischockenboden ziehen (rundum nach innen schieben und dann abheben) und das darunter liegende Herz verzehren. 
        • Zum Schluss den Stiel aufschneiden und das Innere essen.
      Klassisch wird als Sauce eine Vinaigrette oder eine --> Mayonnaise  zum Dippen verwendet. Gut schmeckt aber auch ein Schmanddip, eine --> Grüne Sauce (die gibt es bei uns meist) oder eine --> Sauce Hollandaise. Dazu Salzkartoffeln.

      Für eine Kräuter-Vinaigrette wie folgt vorgehen:
      1. 2 Teile Essig (z.B. weißen Balsamicoessig), SalzPfeffer a.d.M. und wenig Agavendicksaft vermischen und glatt rühren.
      2. 1 Teil Öl (z.B. Sesamöl) und etwas Senf zugeben und gut vermischen. 
      3. Frische Kräuter (z.B. Schnittlauch, Basilikum, Petersilie, Zitronenmelisse, Thymian) zerkleinern und unterrühren. 

      --> Artischocken gebraten
      --> Kartoffel-Topinambur-Chips
      --> Unsere grüne Sauce
      --> Honig-Senf-Dip

      08.08.2010

      Kokosbeerensauce


      1. 250 g --> Kokosmilch, 50 g Erdbeeren und 50 g Himbeeren auf Stufe 10 pürieren. 
      2. Die Masse durch ein Sieb streichen und dann zurück in den Mixtopf geben. 
      3. 10 g --> Kuzu und 20 g Agavendicksaft zugeben und 5 Min./100°C/Stufe 2-3 kochen.
      4. Vor dem Verzehr abkühlen lassen. Auf dem Foto ein Dessert mit --> Panna Cotta.

      Kichererbsengemüse Couscous



      Ein indischer Eintopf für 4-5 Personen.
      1. 1 TL Koriander, 1 TL Kurkuma (Gelbwurz), 0,5 TL Kreuzkümmel, 0,5 TL gem. Kardamom, 0,5 TL gem. Boxhornkleesaat, 0,25 Zimtstange, 0,5 TL Pfefferkörner, 0,5 gelbe Senfkörner, 0,5 TL Anis und 0,5 TL Fenchel in den Mixtopf geben und erst 5 Min./Varoma/Stufe 2 trocken rösten, dann 30 Sek./Stufe 10 mahlen. Alternativ kann das Gericht auch später mit der Couscousgewürzmischung Ras el Hanout und Pfeffer aus der Mühle gewürzt werden. 
      2. 20 g Olivenöl, 100 g Zwiebel in Stücken, 2 Knoblauchzehen und 40 g Tomatenmark zugeben und 5 Sek./Stufe 5 zerkleinern, danach 5 Min./Varoma/Stufe 2 ohne Messbecher dünsten. 
      3. 300 g Kichererbsen gekocht und auf Wunsch zuvor gekeimt, 150 Karotten in Scheiben, 300 g Zucchini (hier gelbe) in Scheiben, 150 g Blumenkohl in kleinen Röschen, 10 g Ingwer in kleinen Würfeln und 750 g Wasser zugeben und 20 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 1 kochen. 
      4. Nach Erreichen der Temperatur von 100°C auf 90°C herunter schalten.
      5. Abschmecken mit Chilipulver und ca. 2 TL Salz.
      Dazu --> Couscous und Joghurt-Knoblauchsauce, und als Getränk ein Aprikosenlassi.


      Menü 08/2010:
      1.  --> Grüne Kichererbsensuppe von Casolare verde
      2. Kichererbsengemüse mit Couscous und Joghurt-Knoblauchsauce, dazu --> Aprikosenlassi
      3. --> Panna Cotta mit --> Kokosbeerensauce

      06.08.2010

      Erbsencremesuppe


      1. Für 1 Portion 50 g getrocknete Erbsen auf Stufe 10 fein mahlen.
      2. 300 g Wasser, 0,25 TL Salz, 0,25 TL Pfeffer aus der Mühle, 0,5 TL Gemüsebrühpulver, 0,25 TL Muskat frisch gemahlen und 1 EL Essig zugeben.
      3. Nochmals auf Stufe 10 pürieren, dann 20 Min./100°C/Stufe 3 garen.
      4. Zum Schluss einen Schuss Sahne zugeben oder eine Sahnehaube auf die angerichtete Suppe setzen.

      05.08.2010

      Frittata



      Ein italienisches Omelett.
      1. 10 g Olivenöl, 80 g Zwiebel in Stücken und 2 Knoblauchzehen in den Mixtopf geben und 3 Sek./Stufe 5 zerkleinern, dann 3 Min./Varoma/Stufe 1 dünsten.
      2. 200 g Zucchini (mit der Schale) in Stücken und 50 g rote Paprikaschote in Stücken zugeben und 5 Sek./Stufe 4 stückig zerkleinern, dann 3 Min./Varoma/Linkslauf/Stufe 1 dünsten.
      3. Etwas abkühlen lassen.
      4. 20 g geriebenen Parmesan, 20 g Pesto aus Basilikum und zwar dieses oder dieses (alternativ gehackte Kräuter), 0,5 TL Salz, 0,25 TL Pfeffer aus der Mühle, Chili und 3 Eier zugeben und 30 Sek./Linkslauf/Stufe 3 vermischen.
      5. In eine kleine Pfanne (ich nehme meine Eisenpfanne) Olivenöl geben, die Masse hinein gießen und auf kleiner Hitze (Herdstufe 1,5 bei vorhandenen 3 Stufen) ca. 15 Min. stocken lassen. 

      Die Gemüsemasse kann auch in einer gefetteten Form im Backofen 20 Min. bei 180°C oder in mehreren gefetteten Souffleförmchen  im Thermomix im Varoma 20 Min./Varoma/Stufe 2 mit 500 ml Wasser im Mixtopf gegart werden. Mir schmeckt die Frittata aber am Besten aus der Pfanne.

      --> Frittata mit Quark

      Rosinen- und Schokoladenmilchbrot



      Rosinenbrot, Rosinenbrötchen, Schokoladenbrot, Schokoladenbrötchen.
      1. Den --> Hefegrundteig süß zubereiten, im Mixtopf gehen lassen, noch einmal 10 Sek./Teigstufe kneten und dann den Teig entnehmen. 
      2. (150-) 200 g Rosinen oder (150-) 200 g in Stücke gehackte Bitterschokolade unter den Teig kneten und diesen zu Brotstangen oder zu Brötchen formen.
      3. Mit Flüssigkeit nach Wahl (siehe Hefegrundteig) bestreichen.
      4. Nach ca. 30 Min. Gehzeit im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze 20-30 Min. backen.


      Sehr gut schmecken auch Brötchen aus 500 g frisch gemahlenem Kamut, 120 g Schokolade und 80 g getrocknete Cranberries.

      04.08.2010

      Germknödel - Hefeknödel


      1. Die Hälfte des --> Hefegrundteiges süß zubereiten (auf dem Foto mit 250 g frisch gemahlenem Kamut, 2 Min./Stufe 10), im Mixtopf gehen lassen, noch einmal 10 Sek./Teigstufe kneten, den Teig entnehmen und in 4 Portionen zu je ca. 130 g teilen.
      2. Die Teiglinge flach drücken, Pflaumenmus darauf geben und Klöße formen.
      3. Die Klöße in den gefetteten Varoma legen und ca. 30 Min. gehen lassen.
      4. 500 g Wasser in den Mixtopf geben, den Varoma aufsetzen und 25 Min./Varoma/Stufe 2 garen.
      5. Dazu zerlassene Butter und Mohnzucker.

      Für Mohnzucker 40 g Mohn und 40 g Zucker in den Mixtopf geben und 30 Sek./Stufe 10 pulverisieren. Mohn wird schnell ranzig, daher im Gefrierfach aufbewahren, wenn er nicht in Kürze verbraucht wird.



      03.08.2010

      Polenta


      Für 4-5 Personen
      1. 150 g Parmesan in Stücken 10 Sek./Stufe 10 zerkleinern und umfüllen.
      2. 500 g Wasser, 500 g Milch (oder Wasser), 1 TL Salz und 1 TL Gemüsebrühpulver zugeben.
      3. Aufkochen lassen, 8 Min./100°C/Stufe 1 (beim halben Rezept 5 Min.).
      4. Dann 15 Min./80°C/Stufe 2-3 einstellen, 250 g Polenta (= Maisgrieß) durch die Deckelöffnung einrieseln lassen und garen.
      5. Den Parmesan und 20 g Butter 4 Min. vor Ende der Garzeit durch die Deckelöffnung zugeben.
      6. Abgedeckt ein paar Minuten ausquellen lassen.


      Die Käsepolenta entweder gleich als Brei essen oder in eine mit kaltem Wasser ausgespülte Form füllen, am nächsten Tag stürzen, in Scheiben schneiden und diese Scheiben in der Pfanne in Butter mit einem Schuss Öl bei mittlerer Hitze kross braten.


      Sie kann auch gut auf einem Backblech ausgestrichen und nach dem Auskühlen mit Förmchen ausgestochen und im Backofen gebacken werden.


      Einfacher und schneller geht es aber, wenn sie in eine Auflaufform (Größe 22 * 22 cm) gefüllt wird und dort zunächst abkühlt. Dann mit einer Eigelb-Sahne-Mischung bestreichen und mit Sesam und geriebenem Parmesan bestreuen. Im Backofen auf der mittleren Schiene bei 180-200°C Ober-/Unterhitze ca. 20 Min. backen. Zum Bräunen danach auf die obere Schiene schieben und noch ca. 5 Min. übergrillen. Lässt sich sehr gut vorbereiten.

      Menü 07/2012:
      1. Blattsalat mit Paprikawürfeln, blanchierten klein geschnittenen Zuckererbsenschoten (Abkühlen in Eiswasser damit die Farbe bleibt), in der Pfanne trocken gerösteten Sonnenblumenkernen und --> Salatsauce mit Tahini, dazu hart gekochte Eier in Schnitzen mit Curry bestreut, --> Sauerteig-Kamutbaguette (mit gemahlenem Leinsamen statt Sonnenblumenkernen) und --> Apfelbrötchen
      2. --> Pilzragout (Pfifferlinge mit Apfelsaft und Zitrone, ohne Creme fraiche/Sahne), dazu Polenta in der Auflaufform, bestreut mit Sesam und Parmesan, gebacken und übergrillt
      3. Zwei Sorten Honigmelonen, blaue Trauben, Käseplatte, Kamutbaguette

      01.08.2010

      Gemüseauflauf




      Für 4 Personen, Nudelauflauf, Kartoffelauflauf
      1. In eine Auflaufform 450 g Kartoffeln oder 450 g Nudeln aus Hartweizengrieß (= ca. 200 g --> Rohware, Faktor 2,25) und 450 g Gemüse wie Lauch, Blumenkohl oder Spargel, alles al dente gegart, geben.
        • Bei Verwendung von Kartoffeln 500 ml Wasser in den Mixtopf geben, das Garkörbchen einhängen, die klein gewürfelten Kartoffeln hinein geben, den Varoma auf setzen, das Gemüse in den Varoma füllen und 20-25 Min./Varoma/Stufe 2 dampfgaren. 
        • Bei Verwendung von Nudeln 1,75 Liter Wasser in den Mixtopf geben, den Varoma auf setzen, das Gemüse in den Varoma füllen und 20-25 Min./Varoma/Linkslauf/Stufe 2 dampfgaren. Ca. 9 Min. (= Garzeit der Nudeln minus 1 Min.) vor Ablauf der Zeit den Varoma abnehmen, die Nudeln (aus Hartweizengrieß) in den Mixtopf in das kochende Wasser geben, den Varoma wieder auf setzen und weiter garen lassen. Wenn der Varoma zu dicht gefüllt ist, kann es passieren, dass das Wasser überkocht, den Thermomix deshalb nicht unbeaufsichtigt kochen lassen.. 
      2. Eine --> Sauce Mornay zubereiten und über der Kartoffel/Nudel – Gemüsemasse verteilen.
      3. Mit ca. 30 g geriebenem Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze 20-30 Min. überbacken.

      Tofubuletten



      1. 60 g Semmelbrösel (getrocknetes Brot in Stücken auf Stufe 10 zerkleinert), 100 g Zwiebel in Stücken, 10 g Petersilie in den Mixtopf geben und  auf Stufe 8 zerkleinern.
      2. 300 g Tofu, 1 TL Salz, 0,5 TL Pfeffer a.d.M., 2-3 TL Senf, 1 Prise Zimt, 0,5 TL Paprikapulver zugeben und 30 Sek./Stufe 5 zu einem Teig verarbeiten.
      3. 7 Buletten mit einem Gewicht von jeweils ca. 70 g formen und in der Pfanne bei mittlerer Temperatur pro Seite ca. 7 Minuten braten.
      Quelle bzw. in Anlehnung an: Buletten Frikadellen Rezept lecker - Attila Hildmann vegan kochen

      Auf dem Foto mit --> Karotten-Knoblauch-Dip.

      Sauce Mornay

      Eine Bechamelsauce mit Käse, besonders für Aufläufe.
      1. 1 Knoblauchzehe und 1 Zwiebel 5 Sek./Stufe 5 zerkleinern.  
      2. 40 g Butter zugeben und 3 Min./100°C/Stufe 1 dünsten. 
      3. 40 g Mehl, 500 g Milch (auch --> Sojamilch), 1 TL Gemüsebrühpulver, 1-2 TL Sojasauce, 0,5 TL Salz, 0,25 TL Pfeffer a.d.M. und Muskat zugeben und 7 Min./100°C/Stufe 4 kochen.
      4. Zum Schluss 50-100 g Käse (geriebenen Hartkäse wie Emmentaler, Parmesan und Gyere oder Mozzarella) auf Stufe 4 unterrühren.

      Pizza


      1. Einen --> Hefegrundteig herzhaft und nach dem ersten Gehen dünn auswellen oder besser mit bemehlten Händen von Innen nach Außen drücken. Der Boden kann auch gut mit Backpulver zubereitet werden, siehe --> hier.
      2. Den Boden mit einer Sauce bestreichen wie --> Pizzasauce--> Ajvar oder nach --> Flammenkuchenart mit 300 g Schmand oder Creme fraiche und etwas Muskat.  
      3. Darauf verschiedenes Gemüse geben. 
        • Paprika, Pilze, Zucchini, dünne Zwiebelringe, Knoblauch und natürlich Oliven können roh drauf gelegt werden. 
        • Auberginen zuvor in der Pfanne --> anbraten oder --> übergrillen.
        • Broccoli kurz dämpfen.
        • Spargel und Staudensellerie bissfest --> garen.
        • Spinat mit Zwiebel und Knoblauch --> anbraten.
        • Rucola kommt (mit Schinken und Parmesanspänen) erst auf die fertig gebackene Pizza.
      4. Gewürze (Oregano, Salz, Pfeffer a.d.M)Käse und einen Spritzer Olivenöl darüber verteilen, oder gleich --> Pizzaöl. Im Original gehört der Käse unter das Gemüse!
      5. Gut schmeckt auch eine Pizza mit Zucchini-Quark-Belag. Dafür eine Masse aus 300 g Quark, 1 Ei, gehackte Zucchini, gehackter Knoblauch, Salz, Pfeffer a.d.M. und italienischen Gewürzen auf den Boden geben, dieser wird dann nicht noch extra mit Sauce bestrichen.
      6. Ca. 30 Min. gehen lassen, zumindest aber solange bis der Teig deutlich sichtbar aufgegangen ist.
      7. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene bei 220°C Ober-/Unterhitze ca. 20 Min. oder auf dem heißen Backstein auf der unteren Schiene 8-10 Min. backen.
      Für eine weiße Pizza den Pizzateig etwas dicker ausrollen, mit den Fingern Mulden rein drücken, bestreuen mit groben Meersalz und Rosmarinnadeln, großzügig Olivenöl (dünner Strahl) darauf verteilen.

      Für eine Calzone den Teig dünn ausrollen. Eine Masse aus 500 g gedämpften Blattspinat, 300 g Ricotta, 150 g gehackte schwarze Oliven, 3 EL geriebener Parmesankäse, 3 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer a.d.M. und 1 Prise geriebene Muskatnuss auf eine Teighälfte geben. Ränder mit Eiweiß bestreichen, die zweite Teighälfte über die Füllung klappen und den Rand gut festdrücken. Oberfläche mit Eigelb bestreichen. Auf der unteren Schiene backen. Auch sehr gut mit Auberginenmasse.

      Fladenbrot


      1. Einen --> Hefegrundteig herzhaft herstellen. 
      2. Den Teig auf ein Backpapier legen und etwas platt drücken. 
      3. Dann in die Mitte Olivenöl geben, die Fingerspitzen hinein tauchen und den Teig mit den Fingerspitzen zu einem nicht zu flachen Fladen formen, dabei die Fingerspitzen immer wieder in das Öl tauchen und dieses so verteilen, die Dellen nicht ausgleichen. 
      4. Mit Schwarzkümmel (oder Sesam oder getrockneten italienischen Kräutern) bestreuen. 
      5. Noch ein zweites Mal ca. 30 Min. bis zur deutlichen Vergrößerung des Volumens gehen lassen.
      6. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze 20-30 Min. backen.

      Baguette und Brötchen


      1. Einen --> Hefegrundteig herzhaft herstellen. 
      2. Aus dem Teig 2-4 Brotstangen ziehen oder den Teig auswellen, aufrollen und mit dem Teigschluss auf das Backblech legen. Oder aber Brötchen formen.
        • Für Ährenbaguette die Teigstangen mit der Schere schräg und tief einschneiden und die Teigstücke abwechselnd nach rechts und links oben (schräg) weglegen, sieht dann aus wie eine Ähre. 
        • Für ein Kräuterbutterbaguette auf den ausgewellten Teig Kräuterbutter (30-40 g pro Stange bei 3 Stangen) streichen.
        • Für Käsebaguette die Teigstangen in der Mitte der Länge nach einritzen und mit geriebenem Käse und etwas Paprikapulver bestreuen.
      3. Die Backwaren mit Wasser oder --> Lauge/Natronlösung bestreichen, auf Wunsch schräg einschneiden und mit grobem Meersalz oder Saaten bestreuen. 
      4. Auf dem Blech bzw. in der Form noch ein zweites Mal ca. 30 Min. bis zur deutlichen Vergrößerung des Volumens gehen lassen.
      5. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze 20-30 Min. backen.

      Hefegrundteig herzhaft

      1. Es werden 500 g Mehl benötigt. 
        • Dafür zunächst 250 g Getreide (Dinkel, Weizen oder Kamut) in den Mixtopf geben und 1,5 Min./Stufe 10 mahlen.
        • Weitere 250 g Getreide zugeben und nochmals 1,5 Min./Stufe 10 mahlen. 
        • Statt des Vollkornmehls kann auch Auszugsmehl verwendet werden. 100 g Vollkorn im Teig stören aber normalerweise auch keinen Weißmehlesser.
      2. Evtl. Kräuter zugeben. Entweder frische, diese dann jetzt mit dem Mehl 5-10 Sek./Stufe 10 fein mahlen, für einen grünen Teig 50 g Gartenkräuter verwenden. Oder getrocknete Kräuter, so z.B. 1 EL Oregano bei einem Pizzateig.
      3. Folgende weiteren Zutaten zugeben:
        • 20 g frische Hefe oder 1 Pck. Trockenhefe (Trockenhefe braucht zum Gehen länger), die Hefemenge kann auf 5 g reduziert werden, dann verlängert sich die Gehzeit auf ca. 5 Stunden und das Backwerk wird durch das langsame Gehen schön feinporig.
        • 0,5 TL Zucker
        • Optional 10 g Apfelessig (natürliches Triebmittel) oder Zitronensaft
        • 20 g Öl  oder Butter (der Teig wird so geschmeidiger und elastischer)
        • 1,5 TL Salz
        • 260-280 g lauwarmes Wasser,  die genaue Wassermenge hängt davon ab, welches --> Getreide verwendet wird, wie trocken dieses ist und wie hoch der Vollkornanteil ist. Bei Teigen aus 100% frisch gemahlenem Dinkel und aus 100% Auszugsweizenmehl Type 405 oder 550 ist in der Regel ein Wasseranteil von 260 g ideal.
        • Optional 1 EL Grieß, das macht das Backwerk feinporiger und ist besonders gut beim Fladenbrot, es muss dann aber etwas mehr Wasser zugegeben werden. Füge ich mittlerweile (2016), wenn überhaupt, dann nur noch beim Fladenbrot bei.
        • Wer es eilig hat, erwärmt diese Zutaten zuerst 3 Min./37°C/Stufe 1 und knetet danach das Mehl unter.
      4. Die Zutaten in 3 Min./Teigstufe kneten, zu einem Teigkloß verarbeiten. 
      5. Den Teig im Mixtopf mit aufgesetztem Messbecher ca. 30-60 Min. bei Zimmertemperatur gehen lassen, mindestens aber solange bis er sein Volumen deutlich vergrößert hat, normalerweise bis ein Teigpilz aus der Deckelöffnung schaut.  
      6. Dann noch einmal 10 Sek./Teigstufe kneten, so die Luft raus schlagen.
        1. ==================================================  
      7. Den Hefeteig aus dem Mixtopf nehmen, formen z.B. zu --> Baguette und Brötchen, --> Pizza oder --> Fladenbrot, noch einmal bei Zimmertemperatur gehen lassen, dann backen. Hier gilt die Grundregel, dass flachere Gebäcke mit einer höheren Temperatur als höhere Gebäcke gebacken werden, damit sie nicht austrocknen. Teigreste im Kühlschrank für eine spätere Verwendung aufbewahren. 

      Der Teig kann auch im Kühlschrank gelagert werden. Dafür:
      1. Alle Zutaten in den Mixtopf geben und 3 Min./Teigstufe miteinander verkneten. Auch bei dem gelagerten Hefeteig kann die Hefemenge auf 5 g reduziert werden. 
      2. Den Teig in eine Schüssel geben, diese mit einem Deckel verschließen und in den Kühlschrank stellen. 
      3. Der Teig geht dann im Kühlschrank sehr langsam auf, so dass das Gebäck später feinporig wird. Ein vorheriges Gehenlassen bei Zimmertemperatur kann, muss aber nicht erfolgen.
      4. Der Teig sollte innerhalb von 5 Tagen weiter verarbeitet werden. So schmeckt ein gelagerter Pizzateig am 3. Tag besonders gut, er ist dann leicht säuerlich, wird beim Backen knusprig und wirft Blasen. 
      5. Am Backtag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, formen und noch einmal bei Zimmertemperatur gehen lassen, dann backen.
      Für ein Stockbrot einen (formbaren) Hefeteig herstellen. Aus dem Teig eine Rolle formen. Einen Stock mit Alufolie umwickeln, den Teig locker um den Stock rollen und die Enden festdrücken. Ca. 15 Min. 30 cm über die Glut halten. Immer wieder wenden. Das Brot rutscht runter, wenn es fertig ist.