05.09.2010

Spinatrisotto mit Roggen und Pilzen


Für 2 Personen
  1. 200 g Roggen in der Pfanne --> rösten, einige Stunden einweichen und kochen. Dann beiseite stellen. Alternativ kann auch Ebly® Sonnenweizen verwendet werden. Hierbei handelt es sich um bereits vorgekochte Weizenkörner (Hartweizen) der Firma Ebly, die nur noch wenige Minuten gegart werden müssen.
  2. 80 g Parmesan auf Stufe 8 fein zerkleinern, umfüllen und den Mixtopf reinigen. 
  3. 50 g Zwiebel, 3 Knoblauchzehen, 1 EL Öl in den Mixtopf geben und 3 Sek./Stufe 5 zerkleinern. 
  4. Dann 3 Min./Varoma/Stufe 1 dünsten. 
  5. Das gegarte Getreide, 120 g braune Champignons in Vierteln, 200 g Sahne, 0,5 TL Curry, 0,5 TL Salz, 0,25 TL Pfeffer aus der Mühle zugeben und 10 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 2 einstellen.
  6. Nach 1 Min. erst 300 g Spinat grob gezupft und ohne Stile, dann den Parmesan durch die Deckelöffnung zugeben. Evtl. kurz auf Stufe 3 hoch schalten.
  7. Das Gericht ist fertig, sobald die Temperatur von 100°C erreicht und der Spinat von dem Messer untergezogen ist.
Auf dem Foto rechts wurde der Roggen nicht geröstet, aber über Nacht eingeweicht und dann gekocht. Anschließend eine Zwiebel und etwas Knoblauch in der großen Pfanne in Öl angeschwitzt, den gekochten Roggen dazu und kurz mitgedünstet. Dann Frischkäse und viel zerpflückten frischen Blattspinat (ohne die Stile) dazu gegeben, gewürzt mit Salz, Pfeffer und Curry und kurz aufgekocht bis der Spinat zerfallen ist. Dazu ein Bratstück und --> Kürbissuppe im Glas.

--> Parmesansauce

Pfirsichchutney


  1. Die getrocknete Schale von 0,5 Orange in den Mixtopf geben und auf Stufe 10 zerkleinern. Natürlich kann auch frisch geriebene Schale verwendet werden. 
  2. 2 Knoblauchzehen und 25 g frischen Ingwer zugeben und 6 Sek./Stufe 5 zerkleinern.
  3. 500 g Pfirsiche in Spalten, ohne Haut, Chili (als Schote oder Pulver, Menge nach Geschmack), 0,5 TL Salz, 100 g Zucker, 100 g Reisessig, 30 g Zitronensaft und 0,5 TL Kurkuma (Gelbwurz) zugeben und 3 Sek./Stufe 5 zerkleinern.
  4. 1 EL gelbe Senfkörner zugeben und 30 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 2 ohne Messbecher einkochen. Das Deckelloch mit dem Gareinsatz als Spritzschutz abdecken.
  5. Für den Vorrat sofort in vorbereiteten Schraubgläser abfüllen. 
  6. Vor dem Verzehr zumindest einige Tage durchziehen lassen.

04.09.2010

Milchreis


  1. 250 g Milch, 250 g Wasser, 1 Prise Salz, 15 g Zucker, 110 g Milchreis (Rundkornreis, weiß), evtl. Vanille und 1 Zimtstange in den Mixtopf geben.
  2. Die Zutaten vermischen, dann 40 Min./90°C/Linkslauf/Sanftrührstufe garen.
  3. Etwas nachquellen lassen.
  4. Die Zimtstange wieder entnehmen, sie ist lecker mit süßem Reis gefüllt.
  5. Den Milchreis heiß mit Zimtzucker, flüssiger gebräunter Butter und Obst (Kompott) essen. 
  6. Hier mit Vorspeisenringen für ein Dessert in Form gebracht, der Reis ist nach ca. 30 Min. standfest. 

Für Zimtzucker 30 g Zimtstange und 250 g Zucker in den Mixtopf geben und 1 Min./Stufe 10 pulverisieren. Oder Zimtpulver mit Zucker mischen.

--> Apfelmus--> Rote Grütze--> Zwetschgenkompott
--> Grießbrei

03.09.2010

Pudding + (Vanille-) Sauce


  1. Aromen in den Mixtopf geben. Entweder 
    • 50-100 g Schokolade (diese zerkleinern) oder 
    • 20 g Kakao oder 
    • die Schale von 1 Zitrone/Orange oder 
    • das Mark von 1 kleinen Vanilleschote (die ausgekratzte Schote mit kochen und später wieder entnehmen), dazu evtl. 1 TL --> Mandelmus, evtl. etwas Bittermandelöl oder 
    • statt Zucker einen Sirup wie z.B. den --> Karamellsirup verwenden.
  2. 500 g Milch, 40 g Maisstärke oder ein anderes --> Bindemittel und  40 g Zucker zugeben und kochen und zwar:
    • 8 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 3 bei der 500 g Milch (einfaches Rezept) 
    • 12 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 3 bei 1.000 g Milch (doppeltes Rezept)
    • 6 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 3 bei 250 g Milch (halbes Rezept)
  3. Für eine Sauce muss lediglich die Menge des Bindemittels reduziert werden. Z.B für eine Vanillesauce: 1 Msp. Vanillemark, 250 g Milch, 10 g Maisstärke (wird beim Erkalten recht fest) oder 1 TL --> Johannisbrotkernmehl oder 0,75 g (ca. 1/4 TL) --> Agar-Agar (Foto mit den Blüten) und 10 g Zucker 6 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 3 kochen.
  4. Abkühlen ohne Hautbildung:
    • Entweder den Pudding im Mixtopf ca. 10 Min./Stufe 1 ohne Messbecher abkühlen lassen oder 
    • den Pudding noch heiß in eine Schüssel umfüllen und sofort mit Klarsichtfolie abdecken, dabei die Folie mit einem Messer einstechen damit der Dampf abziehen kann.

02.09.2010

Gefüllte Paprikaschiffchen


  1. 8 Spitzpaprikaschoten halbieren und beiseite legen. Mit normalen Paprikaschoten werden es Kutter.
  2. 2 weitere Paprikaschoten (oder 1 Paprikaschote und Lauch, ist auch sehr fein) geviertelt in den Mixtopf geben und 5 Sek./Stufe 4 stückig zerkleinern.
  3. 300 g Frischkäse, 250 g Kräuterquark (oder normalen Quark und 1 EL Kräuterquarkgewürz) und 200 g Feta (ich nehme Kuhmilch"feta", also Hirtenkäse) zugeben und 15 Sek./Stufe 3-4 vermischen.
  4. Nach Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
  5. Die Käsemasse in die halbierten Paprikaschoten füllen.
  6. Die Paprikaschoten entweder in einer gefetteten Form im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze 20-25 Min. backen. Oder aber die Schiffchen auf den Varoma und den Garaufsatz verteilen und im Thermomix 25-30 Min./Varoma/Stufe 2 mit 750 ml Wasser im Mixtopf dampfgaren. 
Die Füllung eignet sich auch gut als Dip oder Brotaufstrich.

Quelle bzw. in Anlehnung an: Wunderkessel, User krümelmonster, Gefüllte Paprikaschiffchen

Buttergebäck, Weihnachten


  1. 250 g Mehl Type 405, 200 g Butter, 80 g weißen Zucker, 2 TL Vanillezucker, 2 Eigelbe 25 Sek./Stufe 5 zu einem Teig verarbeiten. 
  2. Den Teig in eine Schüssel geben, abdecken und ca. 1 Stunde kalt stellen. 
  3. Dann auswellen und Formen ausstechen. 
  4. 2 Eigelbe mit 1 EL Sahne verrühren und die Butterplätzchen damit bestreichen. 
  5. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 9 Min. backen. 

01.09.2010

Crème brûlée


  1. 300 g Milch (oder 100 g Milch und 200 g Sahne), 20-40 g Zucker (ich nehme mittlerweile nie mehr als 20 g und empfinde das immer noch als sehr süß) und 0,5 Vanilleschote (das Mark und die ausgekratzte Schote) in ca. 4,5 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 2 aufkochen. 
  2. Auf 37°C ohne Hautbildung abkühlen lassen, ca. 15 Min./Linkslauf/Stufe 2 ohne Messbecher. 
  3. Die Vanilleschote entnehmen. 
  4. 2 Eigelbe zugeben und 30 Sek./Stufe 4 schaumig rühren. 
  5. Die Masse auf 4 Souffleförmchen verteilen und in den Varoma stellen. Die Förmchen nicht abdecken.
  6. 500 ml Wasser in den Mixtopf geben, den Varoma aufsetzen und in 25 Min./Varoma/Stufe 2 im Dampf stocken lassen. Die klassische Zubereitung ist im Backofen im Wasserbad (Förmchen in die Fettpfanne stellen, diese mit heißem Wasser auffüllen, 60 Min. bei 120 °C).
  7. Die Förmchen aus dem Varoma nehmen und abkühlen lassen.
  8. Im Kühlschrank mehrere Stunden kalt stellen. Die Creme wird dann fester und kann nach Wunsch auch gestürzt werden. Ideal ist eine Kühlzeit von 12-24 Stunden.
  9. Kurz vor dem Verzehr eine Schicht braunen Zucker dünn auf der kalten Creme verteilen und, damit der Zucker kein Wasser zieht, sofort mit dem Bunsenbrenner karamellisieren.
  10. Die kalte Creme wird durch die noch warme und knusprig-harte Karamellschicht gegessen.
Als Variante kann die Creme brulee statt mit Vanille z.B. mit Zimt oder Zitronen-/Orangenschale oder in der Weihnachtszeit mit 1 Msp.  --> Lebkuchengewürz aromatisiert werden. Oder statt einfachen Zucker z.B. Zitronenzucker oder Orangenzucker sowohl für die Creme als auch für die Karamellschicht verwenden.



Für Fruchtzucker 30 g getrocknete Schalen (Orange/Zitrone/Limette) und  250 g Zucker in den Mixtopf geben und 1 Min./Stufe 10 pulverisieren. Die Fruchtschalen können innerhalb von wenigen Tagen an der Luft getrocknet werden.

--> Pudding

Eine Crème caramel bereite ich genauso wie die Crème brûlée zu. Der einzige Unterschied besteht darin, dass bei der Crème caramel die Zuckerschicht unter die Creme kommt und später flüssig ist.
  1. 60 g Zucker in einem kleinen Topf schmelzen und goldgelb karamellisieren lassen.
  2. Den Karamell sofort auf dem Boden der 4 Förmchen verteilen, er wird ziemlich schnell wieder fest.
  3. Die Creme herstellen, auf dem Karamell verteilen und dampfgaren.
  4. Nach der Ruhezeit die Creme vom Rand lösen und stürzen, sodass der nun wieder flüssige Karamell über die Creme fließt.

31.08.2010

Gemüsesuppe


  1. 70 g Zwiebel und 2 Knoblauchzehen in den Mixtopf geben und 5-10 Sek./Stufe 5 zerkleinern. 
  2. 20 g Öl zugeben und 5 Min./Varoma/Stufe 1 dünsten. 
  3. Weiter zugeben:
    • 300 g gemischtes Gemüse nach Wahl in mundgerechten Stücken zugeben, z.B. 50 g grüne Bohnen in Abschnitten, 50 g Karotte in Scheiben, 100 g Lauch in Ringen, 50 g Rote Bete in Würfeln (macht eine schöne rote Farbe) und 50 g weißen Kohl in  Streifen
    • 1 Zweig Rosmarin
    • 1 TL Salz
    • 0,25 Pfeffer a.d.M.
    • 800 g Wasser 
  4. 15 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 1 garen.  


Auf dem Foto oben mit --> Flädle, und auf dem Foto unten mit gebratenen --> Seitanstücken und Champignons.

--> Klare Gemüsebrühe

30.08.2010

Gemüsequiche

  1. Einen  --> Mürbeteig aus 200 g frisch gemahlenem Dinkel herstellen und eine gefettete Quicheform damit auslegen. Dabei einen kleinen Rand hochziehen.
  2. 20 g Sahne oder Milch und 30 g Tomatenmark verrühren und den Mürbeteigboden damit bestreichen. 
  3. 150 g Hartkäse auf Stufe 8 zerkleinern und darüber verteilen.
  4. Für die Gemüsefüllung: 
    • 20 g Öl und 250 g Zwiebeln in Vierteln in den Mixtopf geben und 4 Sek./Stufe 5 zerkleinern.
    • 4 Min./Varoma/Stufe 1 dünsten.
    • 250 g Gemüse nach Wahl entweder in Stücken zugeben und auf Stufe 4 bis zur gewünschten Feinheit zerkleinern und/oder das Gemüse in Ringen / Scheiben / Würfeln zugeben und auf Stufe 3 vermischen. Ich nehme gerne Lauch, Pilze und Karotten und schneide diese grob von Hand.
    • 3 Min./Varoma/Stufe 1 ohne Messbecher dünsten. 
    • Etwas abkühlen lassen. 
    • 50 g Sahne oder Creme fraiche, 1 Ei, 1 TL Salz, 0,5 TL Pfeffer a.d.M., 1 Msp. Muskat und 20 g gehackte Petersilie 10 Sek./Stufe 3 verrühren.
  5. Diese Mischung auf den Boden geben.
  6. Im vorgeheizten Backofen 30-35 Min. auf mittlerer Schiene bei 200°C Ober-/Unterhitze backen. 
  7. Vor dem Anschnitt noch wenige Minuten in der Form stocken lassen.
  8. Die Quiche kann auch fertig vorbereitet und für den Vorrat ungebacken eingefroren werden. Vor dem späteren Backen die Quiche nicht auftauen lassen sondern gefroren in den Backofen schieben und die Backzeit um 10 bis 20 Minuten verlängern.

29.08.2010

Laugengebäck



Für die Herstellung von Laugengebäck (Brezeln & Co.) verwenden die Bäcker Natronlauge, zu beziehen u.a. über Apotheken. Sie wird auch Brezellauge, Ätznatron, NaOH und Natriumhydroxid genannt und ist, wie der Name schon sagt, stark ätzend und damit besteht die Gefahr von Verletzungen bei nicht vorschriftsgemäßem Gebrauch.

Statt der Natronlauge kann aber auch gut reines Natron verwendet werden. Es wird auch als  Natriumbikarbonat, Kaisernatron, Speisenatron, Haushaltsnatron bezeichnet und kann im Einzelhandel gekauft werden. Das Natron ist basisch und vor allem nicht ätzend ist, es wird auch bei Magenbeschwerden und bei der Herstellung von --> Backpulver eingesetzt.

Zur Verwendung wird eine sogenannte Natronlösung hergestellt:
  • Dafür werden 10 g Natron (z.B. 2 Tütchen von Dr. Oetker) mit 100 ml Wasser aufgekocht, etwas eingekocht und die --> Gebäckstücke damit vor dem Backen satt bestrichen.
  • Oder nach Bagelart in einem Topf 2 l Wasser und 1 EL Natron aufkochen, die Backstücke nach dem zweiten Gehen in Etappen hineingeben und auf jeder Seite 1-2 Min. in der --> siedenden Natronlösung  schwimmend garen lassen. Dabei gehen die Hefegebäcke schön auf und werden prall, die Oberfläche verschließt sich schnell glatt. Zum Abtropfen auf ein Gitter legen, dann backen. Ein schönes Rezept für Bagels findet sich bei Kegala.

28.08.2010

Buttercreme

  1. 1 Pck. Vanillepuddingpulver (oder 40 g Maisstärke und Vanille), 480 ml Milch, 40 g Zucker in den Mixtopf geben und 8 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 3 zu einem Pudding kochen. 12 Min. bei doppelter Menge.
  2. Den Pudding umfüllen und ---> ohne Hautbildung auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. 
  3. Den Rühraufsatz einsetzen.
  4. 150 g weiche Butter (wer die Buttercreme schwerer möchte, nimmt 250 g) in den Mixtopf geben und auf Stufe 1-2 zu einer glatten und geschmeidigen Creme rühren.
  5. Den Thermomix weiter auf kleiner Stufe laufen lassen und durch die Deckelöffnung den erkalteten Pudding esslöffelweise unterrühren. Den nächsten Löffel Pudding immer erst zugeben, wenn der vorherige unter gearbeitet ist, also wirklich schön langsam. 
  6. Beim Unterrühren müssen Pudding und Butter etwa die gleiche Temperatur haben, da sonst das Eiweiß in der Butter gerinnt. Wenn dies passiert, dann die Masse im Wasserbad oder im Thermomix unter Rühren auf 37°C erwärmen und glatt rühren.  
  7. Die Konsistenz der Buttercreme ist jetzt wie ein weicher Pudding, also nicht flüssig. Sie wird beim Kühlen fest.
--> Donauwelle

Donauwelle, Schokoguss, Schokoladenfondue


Für ein Backblech
  1. Zuerst den Boden herstellen.
    • 300 g Butter, 250 g Zucker, Vanille, 5 Eier 2 Min./Stufe 4 schaumig schlagen. 
    • 400 g Mehl, 1 Pck. Weinsteinbackpulver, Saft von 0,5 Zitrone und 1 EL Rum zugeben und 1 Min./Stufe 5 unterrühren. 
    • Das Backblech einfetten.
    • Die Hälfte des Teiges auf dem Backblech verteilen und glatt streichen. 
    • 4 EL Kakao und 4 EL Milch 30 Sek./Stufe 4 unter den restlichen Teig rühren.
    •  Den dunklen Teig auf dem hellen Teig verteilen. 
    • 370 g Kirschen (= die abgetropfte Menge von 1 Glas Schattenmorellen) auf dem Teigboden gleichmäßig verteilen und leicht eindrücken. 
    • Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze etwa 35 Min. backen. 
    • Dann aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. 
  2. --> Buttercreme herstellen.  Wer gern viel Buttercreme hat, verwendet die doppelte Menge.
    • Die Buttercreme gleichmäßig auf dem Boden verstreichen und etwa 5 Min. im Kühlschrank antrocknen lassen. Je nach Konsistenz der Creme auch länger.
    • 250 g Schokoladenglasur schmelzen. Dafür 500 g Wasser in den Mixtopf geben, das Garkörbchen einhängen, die Glasur in Stücken in eine Schüssel geben und diese in das Garkörbchen stellen. Den Mixtopfdeckel aufsetzen und so lange auf Varoma/Stufe 2 ohne aufgesetzten Messbecher erhitzen bis die Glasur glatt geschmolzen ist. Sie hat dann eine Temperatur von ca. 50°C. Auf diese Weise kann auch ein Schokoladenfondue (100 g Vollmilchschokolade, 100 g Bitterschokolade, 200 g Sahne) hergestellt werden. Für einen selbstgemachten Schokoladenguss wird klassisch eine --> Ganache (sog. Füllcreme) verwendet. Dafür wird 100 g zerkleinerte Bitterschokolade / Kuvertüre (= 2 Teile) mit 50 g Sahne (= 1 Teil) geschmolzen, im Mixtopf ca. 2 Min./50°C/Stufe 2. Wer es herber mag, nimmt nur dunkle Schokolade, wer es süßer mag, nimmt jeweils hälftig Vollmilch- und dunkle Schokolade. Der Guss lässt sich nach dem Erkalten gut schneiden und bricht nicht.
    • Den Guss dünn auf der Buttercreme verteilen. Das geht am Besten mit einem großen Messer.
    • Zuletzt mit einer Gabel zusätzlich „Donauwellen“ in wellenförmigen Bewegungen einritzen. 
    • Sofort für einige Stunden in den Kühlschrank stellen, zumindest bis die Buttercreme fest und die Donauwelle gut durchgezogen ist. Möglichst am Tag vor dem Verzehr zubereiten. Die Donauwelle lässt sich auch wunderbar einfrieren.

    27.08.2010

    Apfelkuchen mit Eiguss


    1. Einen --> Mürbeteig oder einen --> Quark-Öl-Teig aus 200 g Mehl. 
    2. Eine runde 32er Backform mit Butter / Öl einfetten und mit dem Teig auslegen, dabei einen Rand von 2 cm hoch ziehen. Kühl stellen.
    3. Für den Eiguss mit Äpfeln:
      • 500 g Äpfel in Vierteln,  
      • 200 g Sahne50 g Zucker, 1 Ei  in den Mixtopf geben,
      • 5 Sek./Stufe 4 stückig mixen 
      und die Masse auf dem Boden verteilen. 
    4. Das Obst kann aber auch in Spalten usw. auf den Teigboden gegeben und der gemixte Eiguss aus 200 g Sahne, 50 g Zucker und 1 Ei darüber verteilt werden, das ist dann mein Standardrezept für Obstkuchen, auch mit anderen Obstsorten.
    5. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze 35 Min. backen.
    Der Kuchen ist ja wirklich schnell gemacht, aber wenn ich ganz faul bin, verwende ich auch schon mal fertige Strudelteigblätter (Filo- oder Yufkateig). Dafür 5 Lagen Blätter in die gebutterte Form gegeben und jede Lage mit flüssiger Butter einpinseln. Darauf kommt dann die Füllung. Die Backzeit ist etwa 5 Min. kürzer.

    --> Rhabarberkuchen mit Sauerrahmguss (mit Ei)
    --> Spargelquiche Hawai mit Eiersahne
    --> Apfel im Eiguss
    --> Spargelpizza (mit Eiguss)
    --> Eier
    --> Quiche

    Quark-Öl-Teig süß

      
    Für ein Backblech:
    1. 400 g Weizen 2 Min./Stufe 10 zerkleinern.
    2. 1 Pck. --> Weinsteinpackpulver, 80 g Zucker, Vanille, 180 g Quark (oder Schmand oder Creme fraiche), 1 Ei und 70 g Öl zugeben und 20 Sek./Stufe 6 zu einem Teig verarbeiten.
    3. Den Teig 30 Min. oder länger im Kühlschrank ruhen lassen, dann auf das Blech geben (oder umgekehrt, so mache ich das meist).
    4. Nach Wunsch belegen und ca. 30 Min. bei 180°C backen.
    Für eine runde 32er Backform alle Zutaten halbieren.

    Auf den Fotos Quarkölteig vom Blech ---> mit Eiguss und 500 g Äpfeln.

    Waldorfsalat



    200 g Sellerie in Stücken, 100 g Äpfel geviertelt, 80 g Ananas in Stücken (kann auch weggelassen werden), 100 g Walnüsse, 15 g Zitronensaft, 0,5 Salz, 150 g Creme fraiche 20-25 Sek./Stufe 4 zerkleinern.

    Dinkel-Haselnuss-Bratlinge


    1. 200 g Dinkel 10 Sek./Stufe 8 schroten, umfüllen.
    2. 100 g Haselnüsse  3 Sek./Stufe 8 zerkleinern, zu dem Dinkelschrot umfüllen. 
    3. 2 Knoblauchzehen 3 Sek./Stufe 5 zerkleinern. 
    4. 400 g Wasser zugeben und aufkochen, ca. 5 Min./100°C/Stufe 1. 
    5. Zugeben und auf Stufe 3 vermischen:
      • 1 TL Gemüsebrühpulver
      • 2 TL Sojasauce
      • 0,5 TL Salz
      • 0,25 TL Pfeffer a.d.M. und
      • die Getreide-Nussmischung. 
    6. Mit aufgesetztem Messbecher im Mixtopf 30 Min. ausquellen lassen. 
    7. Den Messbecher abnehmen und etwas abkühlen lassen. 
    8. Für die Bindung zugeben und auf Stufe 3 unterrühren:
      • 1 Ei und 1 EL Creme fraiche oder
      • 2 Eier oder
      • 3 EL Schmand oder
      • 2 TL --> Johannisbrotkernmehl und 80 g Wasser (mit der Nussmischung einrühren damit das Johannisbrotkernmehl noch ausreichend quellen kann)
    9. Olivenöl in eine Pfanne geben, Bratlinge formen (hier 8 Stück zu jeweils ca. 90 g) und langsam ausbraten (Herdstufe 2 von 3).

    26.08.2010

    Hirsotto


    1. 50 g Parmesan auf Stufe 8 zerkleinern und umfüllen. 
    2. 1 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen und 20 g Öl 3 Sek./Stufe 5 zerkleinern.
    3. Dann 3 Min./Varoma/Stufe 1. 
    4. 150 g Hirse und 400 ml Wasser zugeben und 10 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 1 kochen. 
    5. 100 g Karotten in Würfeln, 250 g Lauch in Ringen, 1 TL Gemüsebrühpulver, 0,5 TL Salz, 0,25 TL Pfeffer aus der Mühle, etwas Chili zugeben und weitere 15 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 1 kochen. 
    6. Kurz vor Ende der Garzeit den Parmesan durch die Deckelöffnung zugeben.
    Auf dem Foto vor dem Hirsotto sind gebratene --> Seitanwürfel und dahinter --> Tofuplätzchen.

    25.08.2010

    Spinat-Lasagne



    Für eine Auflaufform von 22 cm mal 22 cm, reicht für 3-4 Personen.
    1. 15 Lasagneblätter ohne Vorkochen (= ca. 300 g) bereitstellen.
    2. Eine  -->  Bechamelsauce herstellen und 50 g Parmesan unterrühren.
    3. 500 g Spinat pürierten und angemachten  Spinat bereitstellen. 
      • Entweder frischen Spinat nach --> diesem Rezept zubereiten oder
      • TK-Rahmspinat verwenden (aufgetaut oder püriert) oder
      • TK-Blattspinat wie --> hier beschrieben zubereiten, nach dem Anbraten der Zwiebeln und des Knoblauchs aber sofort alle weiteren Zutaten zugeben und alles bis zur gewünschten Feinheit pürieren, ein Erhitzen es Spinates ist nicht nötig. 
    4. Einschichten: 
      • 1/6 der Bechamelsauce, 3 Lasagneblätter
      • 1/3 des Spinats, 1/6 der Bechamelsauce, 3 Lasagneblätter
      • 1/3 des Spinats, 1/6 der Bechamelsauce, 3 Lasagneblätter
      • 200 g körnigen Frischkäse, 1/6 der Bechamelsauce, 3 Lasagneblätter
      • 1/3 des Spinats, 1/6 der Bechamelsauce, 3 Lasagneblätter
      • 1/6 der Bechamelsauce, 100 g Mozzarella oder geriebenen Parmesan
      • Wenn die Sauce zum Schluss knapp wird, kann sie gut mit Milch verlängert werden. Die Nudeln sollen gut bedeckt sein, aber auch nicht in Sauce schwimmen.
    5. Die Lasagne im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 35 Min. backen. 
    6. Vor dem Verzehr einige Minuten außerhalb des Backofens stocken lassen. 

    Lasagne mit Auberginen


    Lasagne nach ---> diesem Rezept zubereiten, aber mit einer Auberginenfüllung (Auberginenpüree) statt Bolognese und Gemüse/Frischkäse schichten. Auf dem Foto noch mit vegetarischer Bratensauce, die aber nicht benötigt wird.

    Für die Auberginenfüllung:
    1. 50 g Öl, 30 g Tomatenmark, 120 g Zwiebel und 4 Knoblauchzehen 5 Sek./Stufe 5 zerkleinern.
    2.  5 Min./Varoma/Linkslauf/Stufe 2 dünsten. 
    3. 600 g Aubergine in Stücken zugeben und auf Sicht/Stufe 4 bis zur gewünschten Größe zerkleinern. 
    4. 1 TL Salz, 1 TL Gemüsebrühpulver, 0,5 TL Zucker, 0,5 TL Pfeffer a.d.M., Chili, 1 EL Paprikapulver, 1 EL italienische Kräuter zugeben und 15 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 2 kochen. 
    5. 5 Min. nach Beginn der Kochzeit noch 150-200 g Wasser zugeben.

    Lasagne



    Für eine Auflaufform von 22 cm mal 22 cm, reicht für 3-4 Personen.
    1. 15 Lasagneblätter ohne Vorkochen (= ca. 300 g) bereitstellen.
    2. Eine  -->  Bechamelsauce herstellen. Wer mag rührt noch 50 g geriebenen Parmesan unter. Statt Bechamelsauce kann auch gut eine gewürzte und glatt gerührte Creme fraiche verwendet werden, saure Sahne mit 10 % Fettgehalt flockt aus. Als vegane Alternative kann z.B. der --> Cashew-Hefeschmelz verwendet werden.
    3. 600 g --> Sojabolognese herstellen.
    4. Einschichten: 
      • 1/6 der Bechamelsauce, 3 Lasagneblätter
      • 1/3 der Bolognese, 1/6 der Bechamelsauce, 3 Lasagneblätter
      • 1/3 der Bolognese, 1/6 der Bechamelsauce, 3 Lasagneblätter
      • 200 g gedünstetes Gemüse oder körnigen Frischkäse, 1/6 der Bechamelsauce, 3 Lasagneblätter
      • 1/3 der Bolognese, 1/6 der Bechamelsauce, 3 Lasagneblätter
      • 1/6 der Bechamelsauce, 100 g Mozzarella oder geriebenen Parmesan
      • Wenn die Sauce zum Schluss knapp wird, kann sie gut mit Milch verlängert werden. Die Nudeln sollen gut bedeckt sein, aber auch nicht in Sauce schwimmen.
    5. Die Lasagne im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 35 Min. backen. 
    6. Vor dem Verzehr einige Minuten außerhalb des Backofens stocken lassen. 

    23.08.2010

    Nudeln

    1. Für den Nudelteig
      • 200 g Weizen oder Dinkel in den Mixtopf geben  und 2 Min./Stufe 10 zerkleinern oder mit der Mühle fein gemahlenes Mehl verwenden. 
      • 125 g Flüssigkeit (2 Eier und auffüllen mit Milch) und 1 TL Öl zugeben und 2 Min./Teigstufe kneten. Wenn Dinkel verwendet wird, die --> Flüssigkeitsmenge etwas reduzieren.
      • Den Teig entnehmen und mit den Händen weiter geschmeidig kneten. Sollten noch Reste im Mixtopf kleben, dann etwas Mehl hinein geben und einige Sek. auf Stufe 10 schreddern, dann die Teigkrümel unter arbeiten. 
      • In Klarsichtfolie einschlagen und 30 Min., besser mehrere Stunden, ruhen lassen. 
    2. Den Teig zu einer Teigplatte von ca. 50 mal 30 cm dünn ausrollen. 
      • "Normale" Nudeln könnten jetzt zugeschnitten und 2-3 Min. in kochendem Salzwasser gegart werden. Bandnudeln siehe --> hier. Im Dörrgerät lassen sich die noch rohen Nudeln für den Vorrat prima trocknen, so wie auf dem Foto die Vanillenudeln.

      • Oder für eine Nudelrolle die Füllung bis auf die Ränder auf die gesamte Teigplatte streichen, die Ränder einklappen, aufrollen und als Ring im gefetteten Varoma mit 1 Liter Wasser im Mixtopf 50 Min./Varoma/Stufe 2 garen.
      • Oder Maultaschen und andere Formen.

    Maultaschen

    1. Einen --> Nudelteig herstellen. 
    2. Eine Füllung mit einem Gewicht von gut 500 g zubereiten. Zum Beispiel:
      • 20 g Hirse auf 30 Sek./Stufe 10 mahlen und umfüllen. 
      • 20 g Öl, 150 g Zwiebel, 2 Knoblauchzehen 3 Sek./Stufe 5 zerkleinern. 
      • 3 Min./Varoma/Stufe 2 dünsten. 
      • 150 g Gemüse (auf dem Foto 60 g Karotte und 90 g Brokkoli, vor allem die Stiele) und das Hirsemehl zugeben und 4 Sek./Stufe 10 zerkleinern.
      • 3 Min./Varoma/Stufe 2 weiter dünsten. 
      • 30 Min. abkühlen lassen. 
      • 1 TL Salz, 0,5 TL Pfeffer, 0,25 TL Muskat, 50 g Parmesan in Stücken, 10 g frische Petersilie oder andere Kräuter zugeben und 5 Sek./Stufe 8 zerkleinern. 
      • 150 g Frischkäse zugeben und 15 Sek./3 unterrühren. 
    3. Den Teig zu einer Teigplatte von ca. 50 mal 30 cm dünn ausrollen. 
    4. Die Teigplatte von der schmalen Seite aus in 4 gleich große rechteckige Streifen von 12,5 mal 30 cm schneiden.

    5.  

    6. Ein Viertel der Füllung auf den ersten Streifen streichen, dabei ringsum einen Rand frei lassen. 
    7. Die Ränder mit Wasser bestreichen. 
    8. Die erste lange Seite bis zur Mitte über die Füllung umschlagen. Dann die andere lange Seite darüber klappen und etwas andrücken, nach Bedarf noch einmal anfeuchten. 
    9. Die Enden mit den Zinken einer Gabel fest aufeinander drücken oder abdrücken. 
    10. Dann mit einem Kochlöffel 6 Taschen abdrücken. Dabei die erste Teilung in der Mitte des gefüllten Streifens vornehmen, damit sich die Füllung gleichmäßig verteilt.
    11. Die Maultaschen auf ein leicht bemehltes Handtuch oder Brettchen legen.
    12. Mit den anderen 3 Teigstreifen ebenso verfahren, so dass insgesamt 24 Teigtaschen entstehen.  
    13. Die Maultaschen in leicht kochendem Salzwasser ca. 10 Min. garen. Oder im gefetteten Varoma und Einlegeboden mit 500 ml Wasser im Mixtopf ca. 30 Min./Varoma/Stufe 2 im Dampf garen.
    14. Auf einem (Loch-) Backblech auskühlen lassen, wenn die Maultaschen nicht sofort gegessen werden. 
    Auf dem Foto mit --> Bärlauchbutter und Parmesanspänen. Sehr gut schmecken sie auch in der --> Sojabolognese. Oder in klarer Gemüsesuppe ...... oder in Streifen geschnitten und gebraten mit einem verklepperten Ei oder oder oder .......

    --> Maultaschen mit Frischkäsefüllung
    --> Kürbisfüllung
    --> Nudeln

    Rouladen aus Schnitzeln


    1. Pro Schnitzel (dünn klopfen) 50 g --> gedünsteten abgetropften Spinat, 20 g Frischkäse, 10 g geriebenen Parmesan, Salz und Pfeffer auf Stufe 4 bis zur gewünschten Feinheit zerkleinern. 
    2. Masse auf die Schnitzel streichen, eingelegte grüne Pfefferkörner darüber verteilen, aufrollen, mit Holzstäbchen zusammenstecken.
    3. In der Pfanne braten.

    Spinat


    1. 50 g Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 EL Öl in den Mixtopf geben und 3 Sek./Stufe 5 zerkleinern. 
    2. Dann 3 Min./Varoma/Stufe 1 dünsten. 
    3. Den Messbecher abnehmen und 10 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 3 einstellen. 
    4. 500 g Spinat geputzt, ohne Stile und grob gezupft, 0,5 TL Salz, 0,25 TL Pfeffer a.d.M., 1 TL Gemüsebrühpulver, 1 Msp. Muskat und 1 TL Zitronensaft durch die Deckelöffnung zugeben.
    5. Der Spinat ist fertig, sobald er zusammen gefallen ist. Es ergibt sich gut 500 g fertiger Spinat. 
    6. Am Ende der Garzeit kann er noch auf Stufe 10 weiter zerkleinert und mit Sahne oder Creme fraiche abgeschmeckt werden, evtl. vorher das Wasser ablaufen lassen. Püriert eignet er sich gut als Füllung für eine --> Lasagne

    22.08.2010

    Vollkornbrötchen mit Karotten


    1. 200 Dinkel, 50 g Einkorn (oder Dinkel), 0,25 TL Kümmel, 0,25 TL Koriander, 0,25 TL Anis, 0,25 TL Fenchel und 1 TL Salz 1,5 Min./Stufe 10 mahlen. 
    2. 150 g Einkorn (oder Dinkel), 50 g goldenen Leinsamen und 50 g Mohn zugeben und 1,5 Min./Stufe 10 mahlen. 
    3. 200 g Karotten in Stücken zugeben und 7 Sek./Stufe 10 zerkleinern. 
    4. 200 g --> Sauerteig (bestehend aus 100 g Mehl und 100 g Wasser), 10 g Öl, 50 g Kürbiskerne und ca. 150 g lauwarmes Wasser zugeben und 3 Min./Teigstufe kneten. 
    5. Teigstücke abstechen und in eine Brötchen- oder Baguetteform geben. 
    6. Die Brötchen mit Wasser bestreichen und mit  25 g Mohn bestreuen. 
    7. Gehen lassen.
      • Entweder direkt im Anschluss bei Zimmertemperatur.
      • Oder die Form über Nacht in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag weiter bei Zimmertemperatur gehen lassen. 
    8. Sobald sich der Teig deutlich vergrößert hat, die Brötchen mit lauwarmem Wasser bestreichen.
    9. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze 20-30 Min. backen.

    Schnelles Weizensauerteigbrot


    1. 150 g Weizen, 100 g gelbe Sojabohnen, 100 g Leinsamen, 1 TL Salz, 0,5 TL Kümmel, 0,25 TL Koriander und 0,25 gemahlener Anis 1,5 Min./Stufe 10 mahlen.
    2.  500 g --> Sauerteig (bestehend aus 250 g  Weizenmehl und 250 g  Wasser) und 200 g lauwarmes Wasser zugeben und 3 Min./Teigstufe kneten.
    3. Den Teig in eine vorbereitete backofenfeste Form füllen, mit Wasser glatt streichen und solange bei Zimmertemperatur gehen lassen bis sich der Teig deutlich vergrößert hat.
    4. In den kalten Backofen schieben und bei Ober-/Unterhitze knapp 60 Min. bei 200°C backen.
    5. Nach ca. 30 Min. Backzeit das Brot mit Wasser einpinseln und ca. 50-100 ml Wasser in den Backofen schütten.
    Das Brot wird durch die Sojabohnen besonders locker.

      Roggenbrot


      1. 250 g Roggen  fein mahlen. 
      2. 500 g  -->Sauerteig (bestehend aus 250 g  Roggenmehl und 250 g  Wasser), 2 TL Salz, 0,5 TL gemahlener Kümmel, 1 Msp. gemahlener Anis (die Gewürze können auch mit dem Getreide gemahlen werden) und 100 g lauwarmes Wasser zugeben und 3 Min./Teigstufe kneten.
      3. Weiter wie beim  --> Vollkornbrot mit Sauerteig.

      Vollkornbrot mit frischem Sauerteig



      Für ein Brot aus 500 g Getreide und 375 g Wasser (= 75%), Sauerteigbrot, Standardbrot
      1. 375 g  Dinkel fein mahlen. 
      2. 250 g  --> Sauerteig (bestehend aus 125 g  Dinkelmehl und 125 g  Wasser), 2 TL Salz, 250 g lauwarmes Wasser und 100 g Sonnenblumenkerne zugeben und 3 Min./Teigstufe kneten. Werden keine Kerne / Saaten zugegeben, verringert sich die Wassermenge um ca. 50 g, siehe Foto rechts (= Sauerteigbrot  aus einer 6-Korngetreidemischung, ohne Kerne/Saaten).
      3. ______________________________________________________________
      4. Dieser Schritt kann, muss aber nicht sein: Den Teig im Mixtopf mit aufgesetztem Messbecher 30-45 Min. gehen lassen. Nicht länger, sonst kann die säureeigene Hefe wie beim Hefeteig später nicht mehr aufgehen, die Hefe muss nur anfangen zu arbeiten. Dann noch einmal 10 Sek./Teigstufe kneten, so die Luft raus schlagen.
      5. Eine sauerteigbeständige Backform bereitstellen und je nach Art der Form und Wünschen vorbereiten, z.B. mit Butter ausreiben und mit Kernen / Saaten ausstreuen oder mit Folie / Backpapier auslegen.
      6. Den zähfließenden Teig aus dem Mixtopf nehmen, in die Backform füllen und mit Wasser glatt streichen.
      7. Auf Wunsch mit Kernen / Saaten bestreuen und abdecken.
      8. _______________________________________________________________

      9. Den Teig solange abgedeckt in der Form gehen lassen, bis er sein Volumen deutlich vergrößert hat, siehe dazu unter dem obigen Link zum Sauerteig. Sauerteigbrote gehen im Backofen im Gegensatz zu Hefebroten kaum noch auf.
      10. Wer nicht gleich backen möchte, kann die abgedeckte Form mit dem aufgegangenen Brotteig über Nacht in den Kühlschrank stellen. Der Teig muss am nächsten Tag vor dem Backen nur wieder auf Zimmertemperatur gebracht werden indem er einige Stunden außerhalb des Kühlschranks stehen gelassen wird.
      11. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze 45 Min., Brötchen und Baguette nur 20-30 Min., backen. 
      Weitergehendes beim --> Vollkornbrot mit Hefe.

      21.08.2010

      Moussaka





      Ein griechischer Auberginenauflauf, hier mit Kartoffeln und Soja, für 4 Personen
      1. Eine --> Sojabolognese herstellen, dabei zusätzlich 0,5 TL Zimtpulver und 0,5 TL Kreuzkümmel, ganz oder gemahlen, zugeben. Umfüllen. Wer die Moussaka fester möchte, nimmt etwas weniger Wasser bzw. verwendet beim Schichten nur die festen Bestandteile der Sauce.
      2. 800 g Auberginen der Länge nach in 0,5 cm breite Scheiben schneiden. 
      3. Ein Backblech dünn mit Öl bestreichen. Die Auberginenscheiben darauf legen und auch dünn mit Öl bestreichen. Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 200°C Ober-/Unterhitze 20 Min. backen. Oder aber im Kontaktgrill mit wenig Fett backen.
      4. Eine weiße Sauce herstellen. Dafür 300 g Creme fraiche, 100 g Wasser, 1 TL Salz und 0,25 TL Muskat aus der Mühle 15 Sek./Stufe 3 vermischen. Umfüllen. 
      5. 125 g Mozzarella in Stücke schneiden.
      6. 400 g Kartoffeln in Stücken in den Mixtopf geben und 10 Sek./Stufe 4 zerkleinern.
      7. Eine Auflaufform ausbuttern.
      8. Einschichten: 
        • 1/4 der weißen Sauce
        • Kartoffeln
        • 1/3 der Auberginen, 1/3 der Bolognese, 1/4  der weißen Sauce
        • 1/3 der Auberginen, 1/3 der Bolognese, 1/4  der weißen Sauce
        • 1/3 der Auberginen, 1/3 der Bolognese, 1/4  der weißen Sauce
        • Käse  
      9. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze 45 Min. backen.
      10. Vor dem Anschnitt ca. 10 Min. ruhen lassen. 

      Vollkornbrot mit Hefe


      Für ein Brot aus 500 g Getreide und 375 g Wasser (= 75%), Hefebrot, Standardbrot
      1. 500 g  Dinkel  fein mahlen. Wer Auszugsmehl verwendet, muss die Flüssigkeitsmenge reduzieren, da bei der Verwendung von Vollkornmehl 5-10% mehr Flüssigkeit benötigt wird als bei Verwendung von Weißmehl.
        • Bei der Zubereitung im Thermomix erst 250 g Getreide in den Mixtopf geben und 1,5 Min./Stufe 10 mahlen. Dann weitere 250 g Dinkel zugeben und nochmals 1,5 Min./Stufe 10 mahlen. 
        • Der Dinkel kann durch viele andere Getreidesorten ganz oder teilweise ersetzt werden, beachtet werden muss hierbei vor allem die Flüssigkeitsmenge. Normalerweise können jedoch von den 500 g Dinkel bis zu 250 g durch ein beliebiges anderes Getreide in Form von Schrot oder Mehl ersetzt werden. Besonderheiten gelten für Roggen (er braucht Säure, damit das Gluten ausgebildet werden kann) und für glutenfreie Getreidesorten. Zusammenfassend --> klick hier
        • 20 % der Mehlmenge kann durch (frisch gemahlenes) Sojamehl zur Eiweißanreicherung und Lockerung ersetzt werden. Gute Bindung, da Soja viel Flüssigkeit aufnimmt. 
      2. Folgende Zutaten zugeben: 


        • 20 g frische Hefe oder 1 Pck. Trockenhefe (Trockenhefe braucht zum Gehen länger). Wer es eilig hat oder gefrorene Hefe verwendet, erwärmt zuerst die Hefe mit dem Wasser 3 Min./37°C/Stufe 1 und knetet danach die weiteren Zutaten unter. Die Hefemenge kann auf 5 g, den sogenannten "Krümel" reduziert werden, dann verlängert sich die Gehzeit auf ca. 5 Stunden.
        • 0,5 TL Zucker
        • 2 TL Salz  (= 10 g, entspricht 2 % des Mehlanteils). 1 TL von den 2 TL Salz kann ersetzt werden durch 1 TL Brotgewürz. Ich verwende gern eine Mischung aus 0,25 TL Kümmel, 0,25 TL Koriander, 0,25 TL Anis und  0,25 TL Fenchel und mahle diese Gewürze gleich zusammen mit dem Getreide. Oder durch 0,5 Schabzigerklee (= Brotklee) ersetzen. 
        • 375 g lauwarmes Wasser. Möglich ist auch die Zugabe von Milch, Buttermilch (500 g ersetzt das gesamte Wasser), Joghurt (1 Becher bindet schön),  Quark, 40 g Öl,  2 EL Essig (treibt auch), dann die restliche Wassermenge reduzieren bzw. das Wasser ganz weg lassen. Werden keine Kerne / Saaten zugegeben, verringert sich die Wassermenge um ca. 50 g, es kommen dann auf 500 g Getreide ca. 325 g Wasser und damit auf 100 g Getreide 65 g Wasser (= 65%), Foto sieht beim --> Sauerteigbrot
        • 100 g Sonnenblumenkerne. Statt der Sonnenblumenkerne können selbstverständlich auch andere Saaten und Kerne verwendet werden. Leinsamen sollte allerdings wegen der Verwertbarkeit der enthaltenen Bestandteile mit dem Getreide fein gemahlen werden oder zuvor 12 Stunden in Wasser eingeweicht werden. 
      3. 3 Min./Teigstufe kneten.  
      4. Den Hefeteig im Mixtopf mit aufgesetztem Messbecher ca. 60 Min. gehen lassen, mindestens aber solange bis er sein Volumen deutlich vergrößert hat, beim Thermomix normalerweise bis ein Teigpilz aus der Deckelöffnung schaut. 
      5. Dann noch einmal 10 Sek./Teigstufe kneten, so die Luft raus schlagen.
      6. Eine Backform bereitstellen und je nach Art der Form vorbereiten, z.B. mit Butter ausreiben und mit Kernen / Saaten ausstreuen. Meine Backform ist normalerweise mit einer Dauerbackfolie ausgelegt, so dass nichts weiter hinein muss.
      7. Den zähfließenden Teig aus dem Mixtopf nehmen, in die Backform füllen, rütteln und glatt streichen. 
      8. Mit Wasser bestreichen, auf Wunsch mit Kernen / Saaten bestreuen und abdecken.
      9. Den Teig solange in der Form gehen lassen, bis er sein Volumen deutlich vergrößert hat. 
      10. Dann auf der mittleren Schiene backen:
        • Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze 45 Min., Brötchen nur 20-30 Min., backen. 
        • Oder den Teig gleich nach dem ersten Gehen in den kalten Backofen schieben, dann 200°C Ober-/Unterhitze einstellen und 60 Min. backen.
      11. Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt. Die Kerntemperatur beträgt dann 93-96°C.
      12. Einen schönen Glanz bekommt es, wenn es direkt nach dem Backen mit Wasser bestrichen wird.
      13. Und die Kruste wird nicht so hart, wenn das noch heiße Brot mit einem Tuch abgedeckt wird, so bleibt die Feuchtigkeit im Brot.
      Der Teig kann auch über Nacht gelagert werden:
      • Dafür alle Zutaten am frühen Abend zu einem Teig verarbeiten, den Teig sofort in eine Backform geben und gut abdecken, ich nehme Frischhaltefolie und außen herum ein Gummi. Die Form dann sofort in den Kühlschrank stellen - linkes Foto.
      • Am nächten Morgen hat sich der Teig deutlich gehoben - rechtes Foto.
      • Die Form jetzt in den kalten Backofen schieben, dann 200°C Ober-/Unterhitze einstellen und 60 Min. backen.


      --> Hefegrundteig herzhaft (für Pizza, Baguette, Fladenbrot und Co.)
      --> Vollkornbrot mit frischem Sauerteig
      --> Joghurt-Brötchen über Nacht