31.05.2010

Weißkrautsalat süß-sauer


  1. 35 g Reisessig, 1 TL Salz, 1 EL Zucker, 1 TL Curry, 1 EL Öl, 250 g Weißkohl, 50 g Karotten, 50 g Cashewkerne  in den Mixtopf geben.
  2. 4 Sek./Stufe 5 zerkleinern. 
  3. Den Salat gut durchziehen lassen.

Tempura


Tempura sind japanische Happen, die in einer Hülle aus Tempurateig in heißem Öl frittiert werden. 

Für 2 Personen: 
  1. 110 g Eiswürfel und 110 g Wasser ca. 30 Sek./Stufe 10 zu Eiswasser verarbeiten und umfüllen. 
  2. Den Mixtopf trocknen.
  3. 200 g Langkornreis natur 2 Min./Stufe 10 zu Mehl verarbeiten. 
  4. 0,5 TL Weinsteinbackpulver0,5 TL Salz und 1 Ei zugeben. 
  5. 1,5 Min./Stufe 4 einstellen und das Eiswasser durch die Deckelöffnung zugeben. Es entsteht ein dünnflüssiger Teig.
  6. Diesen in eine Schüssel umfüllen und 30 Min. zum Quellen kalt stellen. Wenn er bei Raumtemperatur steht, sollte die Schüssel mit dem Teig in eine zweite Schüssel mit Eiswürfeln gestellt werden. Ebenso wenn am Tisch frittiert wird. Durch die Kälte des Teiges saugt das Tempura beim späteren Frittieren nur wenig Öl auf, wird knusprig und locker.  
  7. 0,5 - 1 l (Erdnuss-) Öl im Fonduetopf auf 180°C oder höher (bis 200°C) erhitzen. 
  8. Gemüse (aber auch Fleisch, Fisch oder Obst) roh in den Tempurateig tauchen, etwas abtropfen lassen und dann in dem Öl frittieren. 
  9. Der Teigmantel soll das Frittiergut nur zart umhüllen, es soll noch durchscheinen. 
Dazu ein Sojadip aus 5 EL Sojasauce, 2 klein gehackte Knoblauchzehen, Chilipulver, Saft von 0,5 Zitrone, 0,5 TL Tomatenmark, etwas Chili, Salz.

Chinesische süß-saure Sauce


  1. 70 g Zwiebel in Stücken in den Mixtopf geben und 5 Sek./Stufe 5 zerkleinern.
  2. 80 g Paprikaschote, 50 g Karotte und 300 g frische Ananas in Stücken zugeben und 3 Sek./Stufe 5 zerkleinern.  
  3. 200 g Wasser, 1 TL Gemüsebrühpulver, 25 g Sojasauce (Tamari), 10 g Zitronensaft, 25 g Reisessig, 20 g Zucker, 30 g Tomatenmark, 0,5 TL Salz und 0,5 TL --> Johannisbrotkernmehl zugeben und 10 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 1 ohne Messbecher einkochen. 
  4. Die Sauce kann für den Vorrat sofort steril in Flaschen abgefüllt werden und ist dann mehrere Monate haltbar. 
Für ein chinesisches Gericht im Gareinsatz Reis und gleichzeitig im Varoma gemischtes Gemüse (z.B. Paprika, Broccoli, Karotte, Sojabohnen, Bambussprossen, Erbsen, Chinakohl) 30 Min./Varoma/Stufe 2 garen. Die süß-saure Sauce separat erhitzen und nach Geschmack noch Cashewkerne zugeben. Dann die Sauce mit dem gedämpften Gemüse vermischen und zum Reis essen.

Basis-Chilisauce: 500 g Chilis nach Wahl, 500 g Essig, 50 g Zucker, 10 g Salz (= 2 TL) pürieren, 5 Min kochen, abfüllen.

Beschwipste Melone


1 Glas:

120 g Honigmelone, gut gekühlt und in Stücken, 10 g Zucker (= 1 EL), 60 g Cachaca und 60 g Eiswürfel in dem Mixtopf geben und 30 Sek./Stufe 8 pürieren.

Rote Grütze


  1. 100 g Früchte, 200 g Saft (oder Wasser), 3 g --> Johannisbrotkernmehl, 20 g Zucker, 15 g Zitronensaft und etwas Vanillemark in dem Mixtopf geben und 10 Sek./Stufe 10 pürieren.
  2. 200 g Früchte (in mundgerechten Stücken) zugeben und 10-15 Min./90°C/Linkslauf/Sanftrührstufe kochen.
  3. Auf dem Foto mit Erdbeeren, Heidelbeeren und Traubensaft. Sehr lecker schmeckt sie auch mit Brombeersaft.
Die rote Grütze kann man auch wunderbar mit Marmelade (und Gelee) herstellen. Dafür die --> Marmelade in den Mixtopf geben, Wasser, Zitronensaft und Früchte, aber kein weiteres Geliermittel, hinzugeben und wie im Rezept angegeben 10-15 Min./90°C/Linkslauf/Sanftrührstufe aufkochen.

Hirsebratlinge mit Kürbis


  1. 80 g Zwiebel, 2 Knoblauchzehen und 20 g Olivenöl 4 Sek./Stufe 5 zerkleinern. 
  2. Dann 3 Min./Varoma/Stufe 1 dünsten. 
  3. 100 g --> Hirse, 200 g Wasser und 1 TL Gemüsebrühpulver zugeben und 8 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 1 kochen. 
  4. Mit aufgesetztem Messbecher 15 Min. im Mixtopf ausquellen lassen. 
  5. Dann umfüllen. 
  6. 250 g Hokkaido-Kürbis in Stücken, 50 g Hartkäse (z.B. Emmentaler), 0,5 TL Salz, 0,5 TL Pfeffer a.d.M., 0,5 TL Bohnenkraut in den Mixtopf geben und 8 Sek./Stufe 10 fein zerkleinern. 
  7. 40 g Kürbiskerne (die Grünen aus der Tüte) zugeben und 3 Sek./Stufe 4 zerkleinern. 
  8. 3 Eier zugeben und 5 Sek./Linkslauf/Stufe 4 unterrühren. 
  9. Den Getreidebrei zugeben und 30 Sek./Linkslauf/Stufe 3 mit Hilfe des Spatels vermischen. 
  10. Olivenöl in eine Panne geben, mit einem Esslöffel Teigmasse abstechen, diese in die Pfanne setzen und mit Hilfe eines zweiten Esslöffels Bratlinge formen. Langsam ausbraten (Herdstufe 2 von 3).

Cantuccini



Mürbes italienisches Mandelgebäck, das traditionell zu Vin Santo (= italienischer Dessertwein) oder Kaffee gegessen wird, aber auch so sehr lecker und vor allem nicht zu süß schmeckt.

  1. 250 g Weizen (oder Dinkel), 1 TL geriebene Zitronenschale, 1 Pr. Salz, 0,5 TL Zimt, 1 Msp. Kardamom, 1 Msp. gem. Nelken, 1 Msp. gem. Sternanis 1,5 Min./Stufe 10 fein mahlen. Die Gewürze können auch ganz zugegeben werden.
  2. 1 geh. TL Weinsteinbackpulver, 100 g Zucker, 30 g Butter, 2 Eier, 20 g Amaretto (oder entsprechende Menge gem. Bittermandeln oder Bittermandelöl und etwas Wasser) zugeben und 15 Sek./Stufe 4 verrühren.  
  3. 150 g Mandeln zugeben und 15 Sek./Linkslauf/Stufe 3 unterrühren.
  4. Den Teig aus dem Mixtopf nehmen, in eine abgedeckte Schüssel geben und über Nacht ruhen lassen.
  5. Aus dem Teig vier Rollen mit einer Länge von jeweils ca. 15 cm formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Abstand halten, da die Cantuccini beim Backen etwas in die Breite gehen (müssen). 
  6. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene 20 Min. backen.
  7. Danach das Blech aus dem Backofen nehmen, die Stangen etwas abkühlen lassen und dann schräg in 1-2 cm dicke Scheiben schneiden.  
  8. Die Scheiben mit der Schnittfläche auf das Backblech legen und in weiteren 10 Min. bei 180°C Ober-/Unterhilfe fertig (trocken) backen.
Hier geht es zu den Früchtecantuccini.

Apfelmus


  1. 50 g Wasser, 20 g Zitronensaft, 50 g Zucker (oder 4 Stevia-Tabs oder 1 TL getrocknete und zerkleinerte --> Steviablätter) und das Mark von 1 Vanilleschote in den Mixtopf geben und 5 Min./100°C/Stufe 1 einstellen. 
  2. Dann einen Apfel nach dem anderen schälen, vierteln und sofort durch die Deckelöffnung zum Zitronenwasser geben, so werden sie nicht braun. Insgesamt 750 g Äpfel zugeben. Bioware kann selbstverständlich ungeschält bleiben.
  3. Sobald alle Äpfel im Mixtopf sind, 8 Min./100°C/Stufe 1 ohne Messbecher kochen.  
  4. Danach 20 Sek./Stufe 5 pürieren. 
  5. Es ergibt sich ca. 700 ml Apfelmus.  
  6. Für den Vorrat sofort --> in vorbereitete Schraubgläser abfüllen.

30.05.2010

Müsli nach Bircher Art - Grundrezept




Paprikas Frühstücksmüsli

1 Portion
  1. 30 g Mandeln oder Nüsse, besonders Haselnüsse 5 Sek./Stufe 6 grob zerkleinern. 
  2. 1 säuerlicher Apfel geviertelt (= ca. 150 g), 10 g Zitronensaft und 10 g Honig oder Agavendicksaft zugeben und 6 Sek./Stufe 4 zerkleinern. 
  3. 20 g Getreideflocken (oder 2 EL Getreideschrot, über Nacht in 4 EL Wasser eingeweicht) und 150 g Naturjoghurt zugeben und 30 Sek./Stufe 3 verrühren. 
  4. 10 Min. stehen lassen.
  5. Nach Belieben noch frische Früchte dazugeben.

Multivitaminsaft, ACE



oder auch Smoothie, ein Ganzfruchtgetränk
  1. 1 Karotte auf Stufe 10 pürieren. 
  2. 1 Apfel, 1 Banane, 1 Zitrone (Schale und Weißes mit Kernen entfernen), nach Wahl 1-2 Orangen (Schale und Weißes mit Kernen entfernen), Ananas oder andere Früchte, außerdem eine Hand voll Eiswürfel zugeben und 1-2 Min./Stufe 10 fein pürieren. 
  3. Je nach Süße der Früchte Agavendicksaft zugeben. 
  4. Den Saft mit Wasser bis zur gewünschten Dicke auffüllen und auf Stufe 4 vermischen. 
Besonders leckere Kombinationen sind auch:
  • 2 dicke Scheiben Ananas, 2 Orangen, 1 Apfel

Ananas-Curry-Creme


  1. 250 g frische Ananas auf Stufe 10 pürieren.
  2. 10 Min./Varoma/Stufe 3 ohne Messbecher einkochen. 
  3. Dann noch einmal pürieren und etwas abkühlen lassen.
  4. 200 g Frischkäse, 200 g Schmand, 0,25 TL Salz, 0,5 TL Curry und 0,5 TL Kurkuma zugeben und 30 Sek./Stufe 2 vermischen.
Lecker als Dip für Gemüse, zum Fondue oder auch als Brotaufstrich.

Flammenkuchen


  1. 500 g Mehl Type 405, 250 g Wasser (50 g pro 100 g Mehl), 5 TL Olivenöl (1 TL pro 100 g Mehl), 1 TL Salz in den Mixtopf geben und 2,5 Min./Teigstufe kneten. 
  2. Den Teig entnehmen und 30 Min., besser über Nacht, ruhen lassen, dann lässt sich leichter ausrollen.
  3. Sehr dünne Fladen ausrollen, mit Schmand oder Creme fraiche bestreichen.
  4. Weiter nach Belieben belegen.
Zum Beispiel klassisch mit Speckwürfeln, Zwiebelwürfeln, geriebenem Käse, Salz und Pfeffer a.d.M.; mit Camembert oder Münsterkäse; mit gekochtem Spargel, geriebenem Käse, Salz und Pfeffer a.d.M..

Oder süß mit dünnen Apfelscheiben und Zimtzucker. Dieser Apfelflammenkuchen kann auch gut flambiert werden. Dafür nach dem Backen den Flammenkuchen mit 1-2 EL Cointreau oder Cognac beträufeln, den Alkohol mit einem Streichholz anzünden und abflammen. Im Elsass ein gern gegessenes Dessert nach den herzhaften Flammenkuchen.


Belegt und geklappt (oder einen zweiten Fladen obendrauf) wird daraus eine kleine Calzone.

Im Backofen auf der oberen Schiene 10-20 Min. bei 250°C backen. Oder auf dem Backstein auf der unteren Schiene 8-10 bei 250°C.

--> Pizza

Avocadodip mit Creme faiche


  1. 1 Zwiebel (40-50 g) in Stücken in den Mixtopf geben und auf Stufe 5 zerkleinern.
  2. 1 EL Zitronensaft, 0,5 Salz, 0,25 TL Pfeffer a.d.M., 150 g Creme fraiche oder Frischkäse oder Joghurt, 1 TL Senf und 1 reife (weiche) Avocado zugeben.
  3. Langsam auf Stufe 10 hoch schalten und cremig mixen.
  4. Wenn der Dip nicht sofort verzehrt wird, lege ich den Avocadostein hinein, damit der Dip nicht braun wird.
  5. Lecker zum Dippen von rohem Gemüse, mit Kräckern, aber auch als Brotaufstrich.
  6. Der Rest im Mixtopf kann gut als Basis für eine Salatsauce verwendet werden.

Hefegrundteig süß - Grundrezept

 

  1. Es werden 500 g Mehl benötigt. Entweder Auszugsmehl verwenden oder: 
    • Dafür zunächst 250 g Getreide (Dinkel, Weizen oder Kamut) in den Mixtopf geben und 2 Min./Stufe 10 mahlen. Kamut eignet sich besonders gut für feine Gebäcke. 
    • Weitere 250 g Getreide zugeben und nochmals 2 Min./Stufe 10 mahlen.
    • Umfüllen. 
  2. Folgende Zutaten in den (nicht gereinigten) Mixtopf geben und 3 Min./37°C/Stufe 1 erwärmen:
    • 20 g frische Hefe oder 1 Pck. Trockenhefe (Trockenhefe braucht zum Gehen länger)
    • 50 g Butter
    • 250-270 g Milchdie genaue Milchmenge hängt davon ab, welches --> Getreide verwendet wird, wie trocken dieses ist und wie hoch der Vollkornanteil ist
  3. Folgende Zutaten zugeben:
    • 50-80 g Zucker
    • etwas Vanille
    • --> Ei (oder 30 g Milch / Butter)
    • 0,5 TL Salz
    • das Mehl
  4. Die Zutaten in 3 Min./Teigstufe zu einem Teigkloß verarbeiten.
  5. Den Teig im Mixtopf mit aufgesetztem Messbecher ca. 30-60 Min. bei Zimmertemperatur gehen lassen, mindestens aber solange bis er sein Volumen deutlich vergrößert hat, normalerweise bis ein Teigpilz aus der Deckelöffnung schaut.
  6. Dann noch einmal 10 Sek./Teigstufe kneten, so die Luft raus schlagen.     ==================================================   
  7. Den Hefeteig aus dem Mixtopf nehmen und frei oder in der Form z.B. zu --> Blechkuchen, --> Hefegebäck süß gefüllt wie Schneckennudeln, --> Rosinen- und Schokoladenmilchbrot, Stuten, Hefezopf, Einback, Neujahrsbrezel, Martinswecken, --> Germknödel, Dampfnudeln und natürlich auch Osterhäschen verarbeiten. Für --> Hamburger-Brötchen die Zuckermenge auf 2 TL reduzieren und die Vanille weglassen. Für einen Sonntagskuchen 150 g Rosinen, 60 g Mandelstifte, Zitronat und Orangeat unterkneten, einen runden Laib formen, nochmals gehen lassen, mit Eigelb-Milch-Mischung bestreichen, ein Kreuz auf der Oberfläche einschneiden und mit Hagelzucker und Mandelstiften bestreuen, Foto siehe --> hier.
  8. Wenn kein Belag auf den Teig gegeben wird, diesen mit Sahne oder einer Eigelb-Milch/Sahne-Mischung oder einem verquirlten Ei bestreichen und evtl. mit Hagelzucker bestreuen.
  9. Die Backwaren auf dem Blech bzw. in der Form noch ein zweites Mal 20-30 Min. bis sie ihr Volumen deutlich vergrößert haben. 
  10. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Flache Gebäcke werden dann 20-30 Min. und höhere 40-45 Min. bei dieser Temperatur gebacken. 
Der Teig reicht für 1 Backblech oder, bei dünnerem Boden, für 1 Backblech und eine 26er Springform.

Er kann auch wie der --> Hefegrundteig herzhaft als im Kühlschrank gelagerter Hefeteig mit nur 5 g Hefe zubereitet werden.

Mohnback


  1. 250 g Mohn 1 Min./Stufe 10 fein mahlen.
  2. 100 g Zucker und (200-) 250 ml Milch (es geht bestimmt auch Sojamilch) zugeben und 6 Min./90°C/Stufe 2 kochen.
  3. Dann 15 Min./Stufe 2 quellen lassen, die Masse muss etwas dick sein. 
  4. Zum Schluss evtl. noch 100 g Rosinen untermischen. 
Die Menge reicht für einen Mohnblechkuchen oder um einen ---> Hefeteig aus 500 g Mehl zu füllen, z.B. für einen Mohnzopf oder für ---> Mohnschnecken. Auf dem Foto ein Hefeteigboden mit dem Mohnback und ---> Streuseln, gebacken 20-30 Min. bei 180°C Ober./Unterhitze. Schmeckt auch lecker als Brotbelag.

---> Mohnpaste (roh)

Zimteis & Vanilleeis


  1. Rühraufsatz aufstecken. 
  2. 300 g Milch, 200 g Mascarpone, 100 g Zucker, 0,5 Vanilleschote der Länge nach aufgeschlitzt, 1 Zimtstange und 3 Eigelbe (= 60 g) zugeben und 20 Min./80°C/Stufe 2 erhitzen – die Masse ist durchweg schaumig. 
  3. --> Ohne Hautbildung abkühlen lassen. 
  4. Die Vanilleschote und Zimtstange entnehmen.  
  5. Die Masse einfrieren und gut durchfrieren lassen.  
  6. Dann in eiswürfelgroße Stücke schneiden und auf Stufe 5-6 cremig rühren.
Für Vanilleeis 1 ganze Vanilleschote und keine Zimtstange nehmen.

Auf dem Foto Zimteis mit --> Weihnachtlicher Kirschsauce.

Tofu (Sojaquark)


"To“ steht im Chinesischen für Bohne und „Fu“ für Gerinnen.
  1. 1 l Sojamilch ---> nach diesem Rezept herstellen.
  2. Wer möchte, kann die Milch würzen.
  3. Auf 80°C erhitzen, 8 Min./80°C/Stufe 2. 
  4. 30 g frischen Zitronensaft oder ein anderes Gerinnungsmittel. Eignen soll sich auch 1-2 EL (Apfel-) Essig, 5 % Säure oder 1 EL Essigessenz, 25 % Säure oder 1 TL Zitronensäure. Außerdem, speziell für Tofu, also nicht für Frischkäse aus tierischer Milch, 1 TL Nigari, das traditionelle japanische Gerinnungsmittel, gewonnen aus Meerwasser, aufgelöst in 2 EL Wasser. Das Gerinnungsmittel hinzufügen:
    • Dafür 15 Sek./Stufe 1 einstellen.
    • Das Gerinnungsmittel während der ersten 10 Sek. zugeben.
    • Die die restlichen 5 Sek. unterrühren.
  5. Die Masse im Mixtopf 20 Min. in Ruhe stehen lassen und keinen Erschütterungen aussetzen. Durch die Zugabe des Säurungsmittels gerinnt das Eiweiß in dieser Zeit zu Flöckchen und wird die Milch in Molke und Bruch getrennt.
  6. Wer Seidentofu herstellen möchte, gießt die Molke und den Bruch vorsichtig in ein verschließbares Gefäß und stellt es in den Kühlschrank. Die Molke setzt sich dann ab und darunter bleibt ein sehr weicher, relativ flüssiger Tofu, das ist der Seidentofu. Der Tofu wird hier nicht gepresst und hat einen sehr hohen Feuchtigkeitsgehalt.
  7.     
  8. Andernfalls muss der Tofu jetzt abgetropft werden. Dafür zuerst ein Sieb oder auch den Gareinsatz mit einem Leinentuch auslegen (es sei denn das Sieb ist wie beim Frischkäsebereiter sehr fein, Foto oben) und auf eine Schüssel setzen.
  9. Molke und Bruch vorsichtig hinein gießen und die (sichtbare) klare Molke abtropfen lassen. Die Masse kühlt in dieser Zeit ab.
  10.   
  11. Je nachdem welche Konsistenz gewünscht wird, geht es nun weiter:
    • Durch Drehen des Tuches weitere Molke auspressen. Dabei vorsichtig vorgehen, damit kein Bruch mit ausgedrückt wird. Wird so viel Molke wie möglich ausgepresst, ergibt sich etwa 160 g Tofu, die Konsistenz ist dann krümelig-trockenen.
       
    • Lässt man den Tofu nur weiter abtropfen, erhält man nach ca. 24 Stunden 250 g gesättigten Tofu wie hier auf dem Foto im Frischkäsebereiter.
    • Wer möchte, kann ihn auch zu einem Block pressen. Näheres hierzu beim --> Frischkäse.
    • Und wer ihn nicht / nur wenig weiter abtropfen lässt bzw.auspresst, erhält einen sehr weichen und cremigen Tofu, der auch als Sauerrahmersatz dienen kann. 
    • So kann je nachdem, ob dem Bruch mehr oder weniger Flüssigkeit entzogen wird, ein Tofu in jeder Konsistenz hergestellt werden. 
  12. Der Tofu kann ganz nach Geschmack mariniert oder mit Kräutern / Gemüse / gehackten Nüssen vermischt und weiter verarbeitet werden, z.B. zu --> Tofuplätzchen
  13. Im Kühlschrank ist er ca. 1 Woche haltbar.

    Holunderblütenwodka auf Eis


    1. --> Holunderblütensirup und Wodka nach Geschmack mischen. 
    2. Eiswürfel und frische Pfefferminzblätter zugeben.  
    3. Die Pfefferminze durch Stoßen etwas im Getränk ausdrücken.

    Pfannkuchen - Grundrezept



    Dinkel-Buchweizenpfannkuchen 
    1. 125 g Dinkel (oder Weizen) und 125 g Buchweizen (oder Dinkel oder Weizen) 2 Min./Stufe 10 fein mahlen.   
    2. 3 Eier, 500 g Milch (oder halb Milch und halb Wasser, so werden sie dünner) und 0,5 TL Salz zugeben und 20 Sek./Stufe 5 vermischen. 
    3. Den Teig mindestens 1 Stunde quellen lassen. Ich bereite ihn meist schon am Vortag zu.
    4. Nach Bedarf mit Milch oder Mineralwasser (so werden die Pfannkuchen lockerer) verdünnen. 
    5. Nochmal kurz durchrühren. 
    Ich backe in der Pfanne ohne Fett recht dünne Pfannkuchen aus, fast wie Crêpes. Sie schmecken süß (mit Zucker und Zimt, Marmelade, Schokocreme, --> Maronencreme), aber auch sehr gut herzhaft gefüllt.

    Für einen Käsepfannkuchen einen Pfannkuchen auf einer Seite ausgebacken, wenden, zügig mit Käse, etwas Creme fraiche, Salz, Pfeffer und Muskat belegen und zu einem Halbmond klappen. Dann noch einmal auf beiden Seiten ausgebacken.

    Für Kräuterpfannkuchen dem Teig 30-60 g gehackte Kräuter (TK-Ware oder frische Kräuter zuvor auf Stufe 8 zerkleinern) zugegeben. Für Kratzete Pfannkuchen dünn ausbacken und in Stücke reißen (kratzen). --> Pfannkuchen mit Bärlauch schmecken besonders gut zu --> Spargel

    Für Flädle als --> Suppeneinlage die Pfannkuchen in Streifen schneiden.

    Karottensaft


    1. 150 g Karotte in Stücken, 50 g Apfel, 1 TL Olivenöl, 20 g Zitronensaft, 10 g Agavendicksaft, etwas Chili (Pulver oder frische Schote) auf Stufe 10 pürieren.  
    2. 300 g Wasser zugeben und 2 Min./Stufe 10 pürieren.  
    3. Wer mag, gibt noch Eiswürfel zu.  

    Erbsensuppe



    Für 1 Portion
    1. 50 g getrocknete Erbsen über Nacht in Wasser einweichen. 
    2. 1 EL Öl und 50 g Zwiebel in den Mixtopf geben und 5 Sek./Stufe 5 zerkleinern, dann 3 Min./Varoma/Stufe 1 dünsten. 
    3. 100 g Gemüse nach Wahl (Karotte, Lauch, Sellerie, Kartoffeln) zugeben und auf Stufe 5 grob zerkleinern. 
    4. Die Erbsen, 300 g Wasser, 0,25 TL Pfeffer a.d.M., 0,5 TL Gemüsebrühpulver und 1 EL Essig zugeben und 35 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 1 kochen. 
    5. Zum Schluss 0,25 TL Salz und 10 g Petersilie gehackt zugeben und verrühren. 

    Rote-Bete-Suppe


    1. 80 g Zwiebel und 10 g Öl 3 Sek./Stufe 5 zerkleinern. 
    2. Dann 3 Min./Varoma/Stufe 2 dünsten. 
    3. 200 g Rote Bete (geschält und in Stücken) zugeben und 15 Sek./Stufe 4 grob zerkleinern. 
    4. 250 g Wasser, 0,25 TL Salz, 0,25 TL Pfeffer a.d.M., 0,25 TL Gemüsebrühpulver und 1 TL Zitronensaft zugeben und 15 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 2 kochen.
    5. Einige Stückchen der Rote Bete für die Dekoration entnehmen. 
    6. Den Rest 1 Min./Stufe 10 pürieren. 
    7. 50 g Sauerrahm und 0,5 TL Senf zugeben und 10 Sek./Stufe 3 vermischen.

    Panna Cotta


    1. 3 g --> Agar-Agar, 500 ml Sahne, 50 g Zucker und das Mark einer Vanilleschote in den Mixtopf geben, kurz durchmischen, aufkochen und 2 Min./100°C/Stufe 1 ab Erreichen der Temperatur von 100°C kochen lassen. 
    2. Die Masse in kalt ausgespülte Formen füllen und 3-4 Stunden im Kühlschrank gelieren lassen.
    3. Dann stürzen.
    4. Mit 3 g Agar-Agar ergibt sich eine schnittfeste, aber noch cremige Panna Cotta. Wer sie sehr steif möchte, verwendet 4-5 g Agar-Agar.
    Und hier Panna Cotta mit --> Kokosbeerensauce.

    Dattel-Schoko-Creme


    1. 125 g Walnüsse (oder Cashewkerne wie auf dem Foto), 125 g getrocknete Datteln (ca. 16 Stück), 0,5 Vanilleschote in Stücken, 30 g Kakao und 0,25 TL Zimt 1 Min./Stufe 10 zerkleinern.
    2. 100 g Wasser und 20 g Agavendicksaft zugeben und 10 Min./Stufe 4 zu einer Creme rühren.
    Schmeckt nicht nur gut aufs Brot sondern auch eingerührt in Wasser als Kakao.

    29.05.2010

    Süß-scharfe Chili-Sauce


    Wegen der scharfen Dämpfe möglichst im Freien kochen. Vorsicht bei Kleinkindern und Tieren.

    Die Schärfe hängt von der verwendeten Chilisorte ab. Sie wird oft auf einer Skala von 1 bis 10 + angegeben, wobei 10 ursprünglich für die Maximalschärfe stand und die 10 + für Chilischoten eingeführt wurde, die später entdeckt / gezüchtet wurden und deren Schärfe von der bisherigen Skala nicht erfasst waren. Habaneros liegen bei 10 und die --> Paprika-Chili-Paste mit 4 Habaneros ungefähr bei 6.

    1. 1 Paprika (z.B. 1 gelbe), 2 Knoblauchzehen, 8 Chili-Schoten  frisch oder getrocknet z.B. die Sorte Lemon Drop (= Pflanze auf dem ersten Foto),  125 g Reisessig  (oder einen anderen Essig mit 5 % Säure wie Branntweinessig, aber keinen Obstessig, da er die Schoten entfärbt), 250 g Zucker, 500 g Wasser in den Mixtopf geben und 30 Sek./Stufe 10 fein pürieren.
    2. Dann 30 Min./Varoma/Stufe 3 ohne Messbecher auf ca. 40 % des ursprünglichen Volumens einkochen. Das Deckelloch mit dem Gareinsatz als Spritzschutz abdecken. 
    3. Ergibt ca. 600 g bzw. 400 ml Sauce. Für den Vorrat sofort in vorbereitete Schraubgläser --> abfüllen
    4. Die Sauce passt super zu --> Frühlingsrollen. Oder einfach mit Baguette auf dippen.
    Quelle: nach pepperworld, Süß-scharfe Chili-Sauce wie beim Thai

    Dieses Jahr (2011) habe ich die Paprikaschote weggelassen, dafür aber große fleischige Chilischoten verwendet. Da diese sehr mild waren, wurden noch ein paar scharfe Schoten einer anderen Sorte hinzugefügt.

    Sojamilch / Sojadrink


    1. 100 g getrocknete gelbe Sojabohnen abspülen und 12 Stunden in Wasser einweichen, das sind dann ca. 230 g eingeweichte Bohnen.
    2. Das Einweichwasser wegen der Bitterstoffe wegschütten, die Bohnen nochmals spülen. 
    3. Die Bohnen in den Mixtopf geben und 5 Sek./Stufe 10 zerkleinern.  
    4. 500 ml Wasser zugeben und 2 Min./Stufe 10 weiter zerkleinern. 
    5. Weitere 800 ml Wasser zugeben und 20 Min./90°C/Stufe 3 kochen. 
    6. Ein Sieb mit einem Leinentuch auslegen und auf eine Schüssel setzen. Die Soja-Wasser-Mischung hinein gießen und abtropfen lassen. 
    7. Nach dem Abkühlen die Restflüssigkeit durch Drehen des Tuches ausdrücken. 
    In der Schüssel befindet sich die Sojamilch. Diese kann je nach Geschmack mit Honig, Vanille, Schokolade usw. aromatisiert werden. Oder zu --> Joghurt, ---> Tofu, Pudding usw. weiterverarbeitet werden. Sie ersetzt Kuhmilch und ist im Kühlschrank mindestens 3-4 Tage haltbar. 

    Der Rückstand im Sieb von ca. 160 g ist Okara. Es kann z.B. gut in Brot eingearbeitet oder in einem ---> Grünkernbraten oder sonst zum Kochen und Backen werden. Auch lässt es sich einfrieren und später verwenden.


    Kaltschale


    So einfach und doch so lecker.

    600 ml Apfelsaft oder einen anderen Saft und 3 g --> Johannisbrotkernmehl in den Mixtopf geben und 8 Min./90°C/Stufe 2 kochen.
    Schmeckt warm und kalt gut.

    Holunderblütenbowle und Limonade


    1. Es werden 15 mittelgroße Holunderdolden benötigt, mehr schaden aber auch nicht. Diese sollten möglichst nicht gewaschen werden. Die ausgeschüttelten Dolden breite ich immer auf der Arbeitsplatte aus und beobachte sie. Sollte etwas krabbeln, dann die Dolden 5 Min. in Salzwasser legen, vorsichtig schwenken und abspülen. Die dicken Stängel schneide ich ab.
    2. Die Holunderblüten, 20 g Pfefferminze mit Stängeln, 90 g Zitronensaft (ca. 3 Zitronen) und 1 in Scheiben geschnittene Zitrone (ohne die Enden) in ein Gefäß geben.
    3. Mit 150 g Zucker bestreuen und mit 1 l Wasser übergießen.
    4. Gut mischen und wie beim  --> Holunderblütensirup mit einem Teller abdecken. 
    5. Auch das Gefäß abdecken und kühl stellen, möglichst in den Kühlschrank. 
    6. Den Ansatz 1-2 Tage durchziehen lassen, dabei ab und zu umrühren. 
    7. Abfiltern.
    8. Ca. 1/4 des Holunderblütenwassers mit den Zitronenscheiben und ein paar Pfefferminzblättern und Holunderblüten einfrieren.
    9. Den Rest klar in eine Flasche füllen und kühl stellen. Im Kühlschrank hält es sich gut ein paar Tage. 
    10. Zur Fertigstellung das Holunderblütenwasser aus der Flasche in ein Bowlengefäß geben und auffüllen mit jeweils gut gekühlt
      • alkoholisch  0,5 Flasche Weißwein (= 375 ml) und 1 Flasche Sekt (= 750 ml) oder
      • alkoholfrei Mineralwasser und nach Geschmack noch etwas Apfelsaft.
    11. Zum kühl halten und dekorieren den gefrorenen Ansatz als Eiswürfel zugegeben. 

    Holunderblütensirup



    1. 15 mittelgroße Holunderdolden --> vorbereitet, 1 l Wasser, 500 g Zucker, 10 g Zitronensäure in einem Gefäß mischen und abdecken.
    2. 3 Tage (bis zu 1 Woche) kühl stellen, möglichst in den Kühlschrank, durchziehen lassen, ab und zu umrühren. 
    3. Erst durch ein gröberes Küchensieb, dann durch ein Leinentuch abfiltern. 
    4. In den Mixtopf geben und 30 Min./Varoma/Stufe 2 ohne Messbecher einkochen.  Es entsteht 600 ml Sirup. 
    5. Für den Vorrat sofort heiß in Flaschen abfüllen. Nach Anbruch im Kühlschrank aufbewahren.
    Statt der Holunderblüten können auch 50 g frische Rosenblütenblätter oder Lavendelblüten verwendet werden.

    Eierlikör, fast gekocht



    1. 150 g Sahne, 150 g Doppelkorn (oder Cachaca), 80 g Zucker, Mark von 0,25 Vanilleschote, 3 Eigelbe (mit 4 Eigelben wird er beim Abkühlen recht fest) in der genannten Reihenfolge in den Mixtopf geben und 10 Min./80°C/Stufe 4 erhitzen.
    2. Diesen in eine Flasche abfüllen, abkühlen lassen, in den Kühlschrank stellen.
    3. Am Folgetag gut schütteln, da er nachdickt. 
    4. Im Kühlschrank aufbewahren.